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| 19:03 Uhr

Starke Vermehrung der Fressfeinde
Gleichgewicht der Natur ist gestört

Weniger Bodenbrüter

Zu „Lausitzer Rebhühner haben kaum Chancen“ (LR vom   22. Mai):

Der Beitrag hat mich schon bewegt, denn ich stelle auch fest, dass insbesondere das Aufkommen der Bodenbrüter zurückgegangen ist. Die Aussage vom Dr. Markus Ritz, dass die „intensive Landwirtschaft“ die Bestände zusammenbrechen lassen hat, ist absolut einseitig! Das Gesamtgleichgewicht unserer Natur ist gestört. Gerade die Bodenbrüter haben durch die Ausbreitung der Feinde so stark abgenommen. Da sind neben der starken Vermehrung von Marder, Dachs, Fuchs und jetzt noch Wolf,  besonders der Waschbären, aber auch noch von Wildschwein und der Räuber aus der Luft wie Raubvögel und besonders Elster und Eichelhäher zu nennen. Solange nicht an dieser Situation der starken Vermehrung der Fressfeinde durch gezielten Eingriff entgegengewirkt wird, werden auch Kiebitz, Feldlerchen (also Bodenbrüter), aber auch Feldhase und so weiter sich in ihrer Population weiter verringern! Den Jägern kommt hier eine wichtige Aufgabe zu, diese Situation durch gezielte Eingriffe zu verändern.

Klaus Schneider, Guben