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| 02:38 Uhr

Geld und Energie für falsche Zwecke eingesetzt

Mit diesem Kurs geht Glaubwürdigkeit verloren Gerhard Gallasch aus Krauschwitz schreibt zum Kurs der Bundes regierung und der Kanzlerin: Jedes Geschehnis und Ereignis unterliegt der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung im Sinne untrennbarer Abhängigkeit. (.

. .) Leider müssen wir oft erleben, dass gerade die politischen Verantwortungsträger auf die Wirkungen im Besonderen Einfluss nehmen, aber die Ursachen vernachlässigen, zum Beispiel werden berechtigte Unzufriedenheiten, Kritiken, Sorgen und Ängste sowie Demonstrationen, die nicht ins politische Konzept passen, zu schnell als rechts eingeordnet. Mit den betreffenden Menschen muss ausgiebig über die Probleme gesprochen werden. Auf dieser Basis kann ein Dialog gefunden werden. Zugegeben, es gibt mental keinen fehlerfreien Menschen. Davon ist auch die Bundeskanzlerin in ihren politischen Entscheidungen nicht ausgeschlossen. Diesbezüglich gibt es aber gravierende Unterschiede, ob ein Mensch auf hingewiesene oder selbst erkannte Fehler eingeht und unverzüglich korrigiert oder uneinsichtig sich durch nichts oder niemanden beeinflussen lässt. Das Letztere ist leider bei der Kanzlerin immer wieder feststellbar. Durch die schlechten Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist das Eis für sie etwas dünn geworden. Daraufhin hat sie sich schnellstens etwas Asche aufs Haupt gestreut mit der Aussage, dass ihr Fehler in der Flüchtlingspolitik unterlaufen sind, aber gleichzeitig zum Ausdruck gebracht, dass keine Korrektur des festgelegten Kurses erfolgen wird. Eine derartige widersprüchliche Verhaltensweise erschüttert die Glaubwürdigkeit (. . .) . Es erhebt sich die Frage, wann wird die Bundeskanzlerin endlich einmal Kompromissbereitschaft zeigen sowie Korrekturen einleiten? (. . .) Dazu nur zwei brisante Fehler von mehreren: 1. Die Sanktionen gegen Russland, angefacht aus den USA und sofort von der Kanzlerin befürwortet, sind in der Folgezeit noch verschärft worden. Das ist ein absolutes politisches sowie wirtschaftliches Eigentor für Europa und im Besonderen für die Bundesrepublik Deutschland.

2. Die (. . .) Waffenexporte in hohen Milliardenbeträgen machen uns mitschuldig an dem grausamen Kriegsgeschehen in Syrien. Ein Krieg mit allen seinen Folgen von Terror, Tod, Elend und dramatischen Flüchtlingsbewegungen. Es ist doch ein Tatbestand, dass ein wesentlicher Teil dieser Waffen in den arabischen Ländern in die falschen Hände gelant.

Geld und Energie für falsche Zwecke eingesetzt

Gerhard Gunia aus Guben reagiert auf die Lesermeinung "Terror, Trauer, Vergeltung" (LR vom 5. Januar):

Heute gibt es Dutzende, um nicht zu sagen Hunderte von Fernsehkanälen und Rundfunkstationen, die rund um die Uhr senden, Jahr für Jahr - und das noch ohne die einstigen Sendepausen. Entsprechend ist die Programmgestaltung mit den genannten "Mord- und Totschlagsfilmen". Wer braucht das eigentlich? Gibt es in unserem demokratischen Staatswesen niemanden, der diesen Irrsinn stoppen kann (oder will)? Das trifft auch auf die reißerische, zumeist US-amerikanische Massenliteratur zu (Krimis, Thriller). Und im Fernsehmagazin - nur vom 6. Januar bis 9. Januar - liest man unter anderem: Haushälterin ermordet - Giftanschlag auf Praktikantin - Mörderische Stille - Mord mit Aussicht - Zwölfjähriger ermordet Prostituierte usw. Schauspieler, Stars und Sternchen, die es offenbar wie Sand am Meer gibt, werden dazu noch gefeiert! Ärzte, Polizisten, Lehrer fehlen. Sollte Geld und Energie nicht für diese besseren Zwecke eingesetzt werden?

Die Eibe ist ein gefährliches Gewächs

Rudolf Rutzka aus Großräschen schreibt zu "Immergrüner Hingucker" (LR vom 7. Januar):

D ie Eibe, lat. Taxus, ist ein schönes, aber auch gefährliches Gewächs. Sämtliche Teile der Pflanze, mit Ausnahme des roten Samenmantels (Arillus), enthalten toxische (giftige) Stoffe. Gefährdet sind Kinder bzw. Erwachsene, wenn sie Eibenzweige oder die Samen kauen. Auch Tiere sind gefährdet, insbesondere Pferde, wenn sie die Zweige fressen. Aufgrund ihrer Gefährlichkeit wurde im Altertum die Eibe auch als Todesbaum bezeichnet. Man sollte sich also gut überlegen, wo dieses Gewächs gepflanzt werden kann .

Moderner Politik fehlt es an Kreativität

Rasmus Ph. Helt aus Hamburg schreibt zum Kommentar: "Die Qual des Geldausgebens" (LR vom 13. Januar):

(. . .) Denn in der (. . .) Philosophie von Wolfgang Schäuble, vornehmlich den Stillstand zu verwalten, spiegelt sich einmal mehr ebenfalls die fehlende Kreativität in der modernen Politik wider, Zukunftsvisionen für die Gesellschaft zu entwerfen. Schließlich nützt eine leichte Reduzierung der öffentlichen Schulden dem Gemeinwohl herzlich wenig, solange Deutschland zum Beispiel immer noch über eine der schlechtesten Internet-Infrastrukturen in ganz Europa verfügt (. . .).

Deshalb bleibt die wichtigste Kritik am Finanzminister, dass sein Kurs nicht nachhaltig und generationengerecht ist!