ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:49 Uhr

Werden Bürger bevormundet?
Jeder kann sich verändern

Freie Ausübung der Religion

Zum Beitrag „Fachleute prüfen Verbot von Konversionstherapien“ (LR vom 13./14. April):

Ein Verbot von sogenannten „Konversionstherapien“ ist äußerst problematisch und steht mit unserem Grundgesetz in Konflikt. Auch wenn Herr Spahn, der selber homosexuell ist, sich nicht vorstellen kann, dass es Personen gibt, die ihre homosexuelle Neigung aufgeben wollen, so sollte er aber wenigstens denjenigen gegenüber tolerant sein. Warum bevormundet er diese Personen und verweigert ihnen das Recht, sich verändern zu dürfen? Mit so einem Gesetz diskriminiert er genau diese Personengruppe. Außerdem werden einzelne Christen oder christliche Organisationen diskreditiert, die diesen Menschen aus christlicher Nächstenliebe Hilfe anbieten. Des Weiteren wird die in unserem Grundgesetz freie Ausübung der Religion eingeschränkt. Denn wenn jemand nun sich zu Jesus Christus bekehrt und nach seinem Willen leben will, und sich aus diesem Grund ändern möchte, wieso wird ihm das dann erschwert? Bei den mir bekannten Werken, die solche Therapien durchführen, wird niemand gezwungen, sondern die Teilnehmer sind immer freiwillig dabei. Wenn die CDU ein solches Gesetz tatsächlich verabschieden sollte, dann wäre das ein deutlicher Beleg, dass diese Volkspartei antidemokratisch handelt und ihre Bürger bevormundet.

Matthias Strickert, Golßen