ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:51 Uhr

Leserbrief
Einfach mal die Luft anhalten

Unverständliche EU-Pläne für den Umweltschutz.

Langsam werden meine Zweifel immer größer, dass wir je ein einziges Ziel zur Verbesserung des CO2 Status erreichen werden. Außer: wir katapultieren uns von heute auf morgen zurück ins Mittelalter.Jetzt sind es die Kunstrasenplätze, die als „einer der größten Umweltbelastungen durch Mikroplastik“ anzusehen sind. Verantwortlich dafür soll das Gummigranulat sein, welches man dafür verwendet.

Ich kann allen zurufen, die Ähnliches denken: Haltet einmal die Luft an (das spart CO2) und denkt in Ruhe nach: In Deutschland fahren Millionen von Pkw und hinterlassen jedes Jahr über 200 000 Tonnen feinsten Gummiabrieb auf unseren Straßen. Die Lkw, Busse, Baufahrzeuge etc. nicht mit eingerechnet. Sollen diese in Zukunft auf Stahlfelgen fahren, um diesen Feinstaub zu vermeiden? Sollen Fahrräder mit Holzreifen bestückt werden? Schließlich wäre dieser Abrieb sehr umweltverträglich.

Es kommt mir vor wie ein Rennen um den besten Vorschlag, um möglichst tief in die Lebensverhältnisse von uns allen eingreifen zu können.

Mein Vorschlag an unsere Abgeordneten: Führt doch zur künftigen CO2-Steuer wieder eine Fenstersteuer ein, diese hat es im Mittelalter in vielen Ländern gegeben und lässt sich heute ohne Probleme als ein Baustein zum Klimaschutz verkaufen. Denn über die Fenster geht heute immer noch ein großer Teil der Wärmeenergie eines Gebäudes verloren.

Georg Hentschel, Lauchhammer