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| 10:15 Uhr

Eine friedliche Lösung für die Ukraine

Helmut Wolf aus Guben schreibt zum Konflikt in der Ukraine:

Gibt es derzeit, besonders im Nahen Osten und in Afrika nicht genügend Probleme, die ein ständiges Eingreifen der Großmächte auch mit Gewalt notwendig erscheinen lassen? Warum muss man dann, anstelle nach einer wirklichen Lösung zu suchen, die Lage im Osten Europas immer weiter anheizen?

Anders kann man das Vorgehen (…) von EU und Nato auf der einen und Russland auf der anderen Seite in der Ukraine doch nicht bezeichnen. Wenn ihnen an einer wirklichen Stabilisierung der Ukraine gelegen ist, warum setzt man sich nicht an einen Tisch und zwingt die Machthaber in Kiew und die Separatisten im Osten die Kampfhandlungen einzustellen und eine friedliche Lösung zu finden, die allen im Lande wohnenden Nationalitäten ein friedliches Miteinander garantiert?

Die gegenseitige Verhängung von Sanktionen und Drohungen und die gegenwärtige Verweigerung russischer Hilfe unter dem durch nichts bewiesenen Vorwand des Waffenschmuggels zeigt doch, wie der Hase läuft. Hinter dem Ruf nach Sicherheit geht es doch um die jeweilige Vormachtstellung in Osteuropa und Ausdehnung des Euro und im Hintergrund des Nato-Machtbereich, an die russische Grenze. Das Russland (…) sich dagegen wehrt, ist doch zu erwarten.(…)

Die "Mächtigen" der Welt sollten ihre Kräfte nutzen, um (…) im Irak, im Konflikt zwischen Israel und der Hamas und in der Ukraine zu einer friedlichen Lösung zu kommen.