ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:36 Uhr

Lesermeinung
Eine eigene Insel für G20-Gipfel

Kosten lassen sich senken

Zum Kommentar „War es das wert?“ (LR, 5. Februar): 72 Millionen Euro sind wirklich zu viel. Der Austragungsort war wirklich falsch ausgewählt. Das regelmäßige Zusammentreffen von Staats- und Regierungschefs erachte ich als sehr notwendig. Wir haben in der Welt genug Baustellen. Aber man kann das sparsamer haben. Ich wäre für den Kauf einer (europäischen) Insel, auf der die Tagungs-, Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten nur ein Mal gebaut werden. Das könnten auch unterirdisch gelagerte Räumlichkeiten sein. Entsprechende Sicherungsanlagen gehören natürlich dazu. Die Erstkosten und laufenden Kosten trägt die Europäische Union. Die entsprechenden Gipfel, Treffen werden dann immer von einem vorab festgelegten Staat vorbereitet, personell untersetzt und natürlich auch finanziert. Ich denke, auf Dauer ist das kostenfreundlicher. Randalen wie in Hamburg können dann auch nicht mehr auftreten.

Christine Ball
Hirschfelde