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| 11:14 Uhr

Egoismus, Arroganz und Dummheit auf Straßen

Günter Heimann aus Lübbenau schreibt zum Interview mit Kurt Bodewig "Jeder kämpft für sich” (LR vom 2. Januar):

Ich kann Herrn Bodewig in seinen Aussagen, dass das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer, sich an Regeln im Straßenverkehr zu halten, mehr und mehr verblasst, nur recht geben. Und das ist nur ein schwacher Ausdruck für die Rücksichtslosigkeit einer nach meiner Meinung immer größer werdenden Zahl von Verkehrsteilnehmern. Manchmal fragt man sich, was vom Gelehrten aus der Fahrschule übrig geblieben ist. Nur ein Beispiel: Die Lübbenauer Altstadt ist als verkehrsberuhigte Zone mit 30 km/h gekennzeichnet. Aber es wird auf den Straßen, wo es auch immer möglich ist, teilweise gerast, was das Zeug hält. Geschätzte 70-80 km/h sind da keine Seltenheit. Neben der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, wie beispielsweise Radfahrer, führt die Raserei zu einer erhöhten Lärmbelästigung und Ruhestörung der Anwohner. Dieses rücksichtslose Verhalten ist aber leider ein Ausdruck der Entwicklung in unserer Gesellschaft. Egoismus, Arroganz und Gleichgültigkeit gegenüber anderen nehmen zu. Dazu kommt mittlerweile sicherlich noch eine Portion Dummheit. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme hat das auf jeden Fall nichts mehr zu tun. (. . .)