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Leserbrief
Rede von Trump stellt alles infrage

Meinung | Schwarzheide. Als nach dem verheerenden zweiten Weltkrieg, am 24. Oktober 1945, mit einer Beteiligung von 193 Staaten, die „Vereinten Nationen“  gegründet wurde, geschah dies mit der Zielstellung der „Sicherung des Weltfrieden“, aber auch der Erhaltung von Völkerrecht und Menschenrechten. Hellfried Ziegler

Auftritt und Rede von Trump auf der UN-Vollversammlung stellen dies alles infrage, ja sind eher als Kriegshetze zu bewerten, wenn Nordkorea mit völliger Zerstörung gedroht , und das Iran-Abkommen als Erniedrigung der USA dargestellt werden. Dabei ist es doch die USA, welche seit Ende des Zweiten Weltkrieges ständig Kriege und Stellvertreter-Kriege in aller Welt führt. (. . .)

 Solange des Vetorecht der USA in der UN nicht einge -schränkt wird, bleibt das Gremium besten Falls eine Einrichtung mit guten Vorsätzen. Empörung und Fassungslosigkeit auch unserer Politiker reichen da nicht aus. Die Mitgliedsländer müssen diesem Psychopaten Trump das Handwerk legen, und sich von jeglicher Bevormundung und Unterwürfigkeit trennen. Das gilt im Besonderen auch für die deutsche Politik mit Frau Merkel an der Spitze. (. . .)