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| 19:27 Uhr

Leser
Denk’ ich an Deutschland. . .

UN-Klimagipfel in Kattowitz

Gegenwärtig geht der 24. UN-Klimagipfel im polnischen Kattowitz über die Bühne. Es besteht kein Zweifel mehr: Wir sind im Klimawandel angekommen!
So muss auch bei uns in Deutschland hinterfragt werden, ob wir politisch-gesellschaftlich in der Lage sein werden, auf die Herausforderungen des globalen Klimawandels umfassend zu reagieren. Wir leben in einer Zeit, welche uns durch den wissenschaftlich-technischen Fortschritt immer neue Möglichkeiten eröffnet, unsere Arbeits- und Lebenswelt zu verändern. Uns stehen nie gekannte Kräfte zur Verfügung, die es uns ermöglichen, für alle Glieder der Gesellschaft Wohlergehen und Geborgenheit zu sichern. So müsste es uns allen eigentlich gut gehen, doch leider ist Gegenteiliges der Fall: Die Probleme in Deutschland häufen sich! Woran liegt das? Woran krankt unsere Gesellschaft? Solche Fragen müssen gestellt und beantwortet werden. Zuwanderung, partielle Armut, Bildungsprobleme und die Überalterung unserer Gesellschaft sind nicht die einzigen Gebrechen, an welchen Deutschland leidet. Die Aufzählung der elementaren Schwächen unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit setzt sich fort mit den Widersprüchlichkeiten der Politikverdrossenheit sowie dem zunehmenden Verfall von Ethik und Moral. Diese Art des Wirtschaftens, des ungezügelten Verbrauchs von Ressourcen und Energie, das Setzen auf ständiges Wachstum, wird unsere Erde auf Dauer nicht aushalten. Wenn alle Menschen der gleichen Wegwurfmentalität frönen würden, wie sie uns durch eine schreiende, aggressive Werbung tagtäglich eingehämmert wird, dann werden wir unseren blauen Planeten verderben!
Was ist die Alternative? Wir müssen uns mäßigen. Es gibt so viele Dinge auf der Erde, deren ich nicht bedarf!  In der deutschen Wirklichkeit herrscht Ratlosigkeit. Niemand ist da, der fähig wäre, den rechten Weg in eine bessere Zukunft zu weisen. Es könnte einem Angst und Bange werden.
Um mit den Worten von Heinrich Heine zu sprechen: „Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!“