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Das vorhandene Tankstellennetz nutzen

Theo Blumtritt reagiert auf einen Leserbrief unter der Überschrift "Zur Not fahre ich mein Auto mit Wundbenzin" (LR vom 25. Oktober): Herr Götz Wendt setzt sich sehr humorvoll mit dem geplanten Verkaufsverbot von mit fossilem Kraftstoff betriebenen Autos und der Umstellung auf Elek troautos auseinander.

Ich gebe ihm recht bei seiner Frage, wie es dann mit der Bereitstellung der erforderlichen Elektroenergie zum verbrauchsgerechten Zeitpunkt bestellt ist. Ausgangspunkt ist die gegenwärtige Infrastruktur, die nicht auf Elektroautos zugeschnitten ist; denn das Tankstellennetz lässt sich nicht ohne erhebliche Umbauten auf die Elektromobilität umstellen. Elektrotechnik im Tankstellenbereich erfordert Sicherheitsbestimmungen, die mit Steckvorrichtungen zwar erfüllbar, aber auch an strenge Kontrollen gebunden sind. (. . .)

Zu den vorgenannten Problemen habe ich von den im Beitrag zitierten grünen Spinnern bisher keine zündende Idee gesehen. Diese sind aber notwendig, um die vom Grunde her richtige Umstellung von fossiler auf umweltverträglichere Energie zu bewältigen. Ich erachte es als überlegenswert, das vorhandene Tankstellennetz, das heute schon Autogas anbietet, um Zapfsäulen für Wasserstoff zu ergänzen. Warum Wasserstoff? Weil Wasserstoff aus Elektroenergie erzeugt werden kann, wenn diese im Überschuss vorhanden ist und die Brennstoffzelle als Antriebsorgan für Autos und andere Bereiche bereits zur Verfügung steht. (. . .)

Grüne sollten nur E-Autos fahren dürfen

Hans-Jürgen Gresch aus Koßdorf schreibt zum selben Thema:

Wir sollten nicht gleich in Ehrfurcht erstarren, wenn Menschen mit einem Doktor- oder Professorentitel vor ihrem Namen sich zu gesellschaftlichen Themen artikulieren. Jeder sollte seinen gesunden Menschenverstand selbst einsetzen, um seine Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten. So wie der LR-Leser Götz Wendt aus Senftenberg (. . .). Wieder einmal beherrscht eine absurde Idee der Grünen die Schlagzeilen. Wer hindert eigentlich diese Leute daran, sich selbst ein E-Auto zu kaufen. Ich bin sogar dafür, dass an sie nur E-Autos verkauft werden dürfen. Weiterhin sollte dieser Personenkreis nur mit dem Auto fahren, wenn Wind und Sonnenenergie zur Verfügung stehen. Als Normalbürger möchte ich selbst bestimmen, was für ein Auto ich fahre. Wenn es nach den Grünen geht, wird das genau so ein Fiasko wie mit dem Atomausstieg.

Groteske Verschiebung der Flüchtlingsdebatte

Dieter Pohle aus Senftenberg schreibt zu: "Al-Bakr-Experten nehmen ihre Arbeit auf" (LR vom 25. Oktober):

Mit Unverständnis las ich die Mitteilung in der LR, dass zur Untersuchung des Freitods von Dschaber al-Bakr nun auch noch eine sogenannte Expertenkommission eingesetzt worden ist. Und Ministerpräsident Tillich ein Staatsversagen Sachsens im Falle des Selbstmords zurückweist. Damit wird die in Talkshows und Medien geführte Diskussion, wie der Freitod des verhinderten Massenmörders hätte verhindert werden können, fortgeführt. Das ist doch eine groteske Verschiebung der Debatte. Ganz andere Fragen müssten im Vordergrund stehen: Wie konnten Hunderttausende unkontrolliert ins Land gelangen, und wer trägt dafür die Verantwortung? Wie kann künftig verhindert werden, dass solche Typen wie Al-Bakr hereinkommen? Wie kann es sein, dass, wie es hieß, es sich um einen anerkannten Asylbewerber handelt. Das heißt, sein Asylverfahren war nach intensiver Prüfung abgeschlossen. Wie wurde denn hier geprüft? (. . .)

Trump - Fehlinvestition in sich selbst

Roland Klose aus Bad Fredeburg schreibt zum US-Wahlkampf:

Wer ist der größte Horror-Clown in den USA, der ein Problem mit Frauen hat? Donald Trump. Wessen Hollywood-Stern sinkt, weil er mit einer Spitzhacke mutwillig zerstört wurde? Der von Donald Trump.

(. . .) Wer ist der erfolgreichste Geschäftsmann in den USA und erlaubt sich deshalb eine Fehlinvestition in seine eigene Person von 100 Millionen Dollar, weil er auf Biegen und Brechen unbedingt wegen seines Egos US-Präsident werden will? Natürlich Donald Trump. Wer will Amerika wieder groß machen und verliert dabei zunehmend die Unterstützung der Republikaner? Donald Trump. Wen interessiert das überhaupt nicht? Donald Trump. Dann kann bei den US-Präsidentschaftswahlen am 8. November für Donald Trump gar nichts mehr schiefgehen. Die Wahlen werden ohnehin manipuliert. That's America.

Wenn Trump dennoch wider Erwarten verlieren sollte, kann er sich ja wegen seiner deutschen Vorfahren immer noch als Kanzlerkandidat der AfD (Alternative für Deutschland) aufstellen lassen, damit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestagswahlkampf 2017 ihr Wahlvolk nicht wieder einschläfern kann.Trump gegen Merkel, das wäre mal ein Duell mit scharfen Waffen (. . .). Bei Merkel gegen Gabriel bekomme ich nämlich nur eingeschlafene Füße.