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| 18:18 Uhr

Lesermeinung
Das verschlägt einem den Atem

Reaktion auf OB-Hilferuf

Als ich (...) die Beiträge in der LR zu den Ereignissen in Cottbus las, verschlug es mir tatsächlich den Atem. Wie kann es nur sein, dass minderjährige Burschen eine Frau quasi zum Kniefall auffordern, dass Menschen, die in Deutschland bleiben wollen, sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten, Frauen in Dienstuniform verlangen oder mit denen nicht reden wollen, dass sie Lehrer beschimpfen und bedrohen und anderes mehr? Wo sind wir denn nur gelandet? Es ist doch ein Schande an sich, dass ein Oberbürgermeister an den Landtag einen Hilferuf aus Sorge um seine Bürger richten muss! Aber Herr Kelch, die Reaktionen zeigen doch deutlich, dass man in Potsdam und Berlin so etwas nicht hören möchte. Sie bekommen dann ein paar Polizisten dazu und eine Videoüberwachung, dann ist doch alles in bester Ordnung – oder?

Welcher schwachsinniger Glaube muss denn wohl dahinter stehen, wenn man denkt, mit einer Gefährdungsansprache (was ist das überhaupt?), mit mehr Auflagen und Kontrollen dem Treiben ein Ende zu setzen?

Wenn es nicht so traurig wäre, möchte man sich vor Lachen biegen, weil der „Kniefall“ eines Richters wegen „unzumutbarer innerer Belastung“ des Angeklagten aus Afghanistan das Kreuz im Gerichtssaal abhängen ließ. Der Beklagte hatte ja auch nur einem Landsmann mit dem Tode gedroht, weil er als Muslim zum Christentum konvertierte. Was haben asylsuchende Unbelehrbare und Straftäter eigentlich in unserem Lande noch zu suchen?

Reinhard Heepe
per E-Mail