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| 20:04 Uhr

Lesermeinung
Beleidigungen gehören sich nicht

Claus-Dieter Wollitz und der VfL Osnabrück Von Dirk Litzberski-Otten

Zum Beitrag „Wollitz hat gesagt, wir steigen auf“, erschienen in der LR am 26. November: „Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz ...“. Brecht beschrieb so einst, wie schnell Katastrophen in Vergessenheit geraten. Nicht ganz so schlimm wie solche Katastrophen waren die Umstände, unter denen Herr Wollitz einst den VfL Osnabrück verlassen hat.

Zumindest einige Redakteure scheinen aber auch das vergessen oder zumindest schlecht recherchiert zu haben. Das Handy-Video war bestenfalls die Krönung diverser Verhaltensbesonderheiten des selbsternannten Gerechtigkeitsfanatikers. (...) Völlig unerwartet erklärte er seinen Rücktritt und stieß damit den Verein, aber besonders dessen Anhänger, vor den Kopf.

Wenig später wurde bekannt, dass sich Wollitz zuvor heimlich mit einem anderen Verein über einen Wechsel geeinigt hatte. Wer sich die Karriere von Herrn W. anschaut, wird des Öfteren erkennen, dass dieser mit seinen jeweiligen Arbeitgebern nicht gerade schonend umgeht.

Die recht neutrale Begrüßung beim letzten Spiel ist da eher erstaunlich positiv. Und die etwas hämischen Gesänge sind durchaus humorvoll zu bewerten.

Allerdings hat er recht, wenn er sich über Beschimpfungen durch einige Einzeltäter beschwert. Das gehört sich nicht und tut mir als Anhänger des VfL Osnabrück aufrichtig leid,  auch wenn die Äußerungen von Herrn W. im Vorfeld sicher keinen deeskalierenden Charakter hatten. (...)