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Lesermeinung
Berufsverbot grenzt an Mobbing

Anwalt darf wieder arbeiten

Ein Anwalt, der sich um Belange der Menschen kümmert  wurde von seinen Berufskollegen gestoppt das erinnert stark an Mobbing. Der Vorwurf, dass sein Handeln Jobcenter und das Sozialgericht zum Handeln zwang war also der Auslöser. Dabei hat er nur das gemacht, was als Rechtsbelehrung in jedem amtlichen Bescheid steht. Wer keinen Widerspruch einlegt ist, wie im Fall der Altanschließer, benachteiligt.

Der Bürger hat immer das Recht den getroffenen Bescheid durch Widerspruch prüfen zulassen. Die Frist dafür beträgt meist vier Wochen. Behörden, Ämter und Gerichte  lassen sich mit ihren Entscheidungen oft Jahre Zeit. Bei Hartz-IV wird aber die Leistung zeitnah gebraucht und nicht nach Jahren.

Wenn der Betrug beim Mindestlohn oder die Verlagerung von Arbeit in Billiglohnländer immer die Konsequenz des Berufsverbotes hätte dürften Viele nicht ihrer Tätigkeit nachgehen. Das eigentlich Interessante an diesem  Fall wäre aber, wie viele Bescheide wurden den geändert? Wie lange hat  denn die Bearbeitung der Widersprüche und Klagen gedauert?