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| 02:39 Uhr

Arznei-Austauschpflicht kann unterbunden werden

Endlich vorhandene Gesetze durchsetzen Klaus Fuhrmann aus Senftenberg schreibt zu den Übergriffen in Köln: Nach den Übergriffen auf deutsche Frauen wollen unsere Politiker jetzt "überlegen", eine Residenzpflicht für alle Asylbewerber einzuführen. Straffällig gewordene Asylbewerber sollen schneller abgeschoben werden.

Wie soll das gehen? Unser Staat ist ja nicht einmal in der Lage, die Tausenden abgelehnten bisherigen Personen abzuschieben. Da sind dann diese Personen plötzlich schwer krank, tauchen unter oder bekommen Kirchenasyl. Der zuletzt in Frankreich erschossene IS-Kämpfer hatte mehrere Identitäten und war in Recklinghausen zuerst regis triert gewesen. Unsere Beamten kommen bei der Einreise der Asylbewerber mit der Registrierung kaum nach. Wie groß soll das Chaos noch werden, bevor man die bereits vorhandenen Gesetze auch durchsetzt? Uns tun die in Not geratenen Menschen aus Syrien und den anderen Kriegsgebieten leid, aber Wirtschaftsflüchtlinge sollten wieder in ihre Heimatländer zurückkehren, um für die wirklichen Flüchtlinge Platz zu machen. (. . .) Außerdem steht Deutschland vor dem Dilemma, dass viele Herkunftsländer ihre Asylanten nicht zurücknehmen. Jetzt gibt man auch zu, dass einige Migranten in Deutschland straffällig geworden sind. Man wollte den Rechten und der Pegidabewegung kein Wasser auf die Mühlen schütten und hatte das bislang verheimlicht. Man kann aber die Menschen nicht für dumm verkaufen und sollte auf alle Fälle verhindern, dass die AfD bei den nächsten Wahlen noch mehr Zulauf bekommt.

Arznei-Austauschpflicht kann unterbunden werden

Stephan Creuzburg aus Elsterwerda schreibt zu "Zusät z liches Leid für Parkinson- Patienten" (LR vom 22. Januar):

So richtig und gut es war, die Problematik der durch die Rabattverträge verursachten sehr problematischen Arzneimittel-Austauschpflicht in der Presse anzusprechen, hat der Verfasser allerdings schlecht recherchiert. Sowohl Ärzte als auch Apotheker können bei problematischen Krankheiten, deren medikamentöse Therapie sehr genau erfolgen muss, diese Austauschpflicht unterbinden. Der Arzt, indem er auf dem Rezeptblatt ein sogenanntes "aut idem" Kreuz setzt oder der Apotheker, der pharmazeutische Bedenken mit entsprechender Begründung auf dem Rezept vermerkt. So verfahren alle verantwortungsvollen Ärzte und Apotheker beim Einsatz von Arzneimitteln bei Schilddrüsenerkrankungen, psychischen Erkrankungen und motorischen Störungen wie multiple Sklerose und eben auch Parkinson (. . .). Wir Apotheker fordern ebenfalls schon seit Jahren nicht nur für Parkinson-Patienten eine Änderung der durch die Krankenkassen erzwungenen Rabattverträge. Die Gesundheit der Patienten muss immer Vorrang haben!

Wo Deutschlands Freiheit verteidigt wird

Roland Klose aus Bad Fredeburg schreibt zum Terroranschlag in Istanbul:

Deutsche Touristen sterben bei einem Isis-Selbstmordattentat in Istanbul vor der Blauen Moschee und neben dem sogenannten Deutschen Brunnen (türkisch: Alman Cesmesi). Daher gilt: Die Freiheit Deutschlands wird nicht am Hindukusch (Afghanistan), nicht in Kurdistan-Irak und nicht im syrischen Rakka, Palmyra, Aleppo, Homs oder Damaskus verteidigt, sondern unter anderem direkt in Berlin, München, Hamburg und Köln und in den deutschen Urlaubsgebieten wie in der Türkei (. . .).

Latente Gefahr durch Hetze und Verfolgung

Lutz Häschel aus Cottbus schreibt zur Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan:

(. . .) Erdogan, (. . .) der seine Opposition wegsperren und wegbomben lässt; Erdogan, der Öl des IS einführt und Waffen an den IS ausführt; Erdogan, der aufsässige und damit ehrliche Berichterstatter lebenslang ins Gefängnis sperren lässt. Dieser faschistische Führer ist schlimmer als Assad in Syrien (. . .), und die Europäer und Obama schauen weg, genauso wie sie wegschauen, wenn in Saudi-Arabien Menschen getötet werden, weil sie ihre freie Meinung äußern. Vielleicht dient Erdogan den europäischen Granden als Vorbild für einen Diktator, der alle bürgerlichen Rechte außer Kraft setzt und der zunehmend die Religion des Islam mit dem Staat verquickt. Die Destabilisierung durch Terror, bis der Staatsterror allerorten die Bevölkerung "gleichschaltet" - dazu kommt der religiöse Terror der Glaubenswächter, die auf den Straßen, in den Cafés patrouillieren, (. . .) Ungläubige, Abtrünnige und Hetzer zu entdecken und sie (. . .) zu enthaupten, zu erschießen, auspeitschen zu lassen. Alles im Namen "Allahs", des "Barmherzigen". Die Unbarmherzigen halten sich für die besseren Menschen und setzen den Andersdenkenden den Fuß auf die Brust, damit diese nicht zu Wort kommen, nicht gehört werden. Beste faschistische Tradition.

Solange Hassprediger auch in deutschen Moscheen ihre "Verheißungen" verkünden dürfen und sie auf offene Ohren bei den sozialen Verlierern treffen, ist die Gefahr, eines Morgens im Faschismus aufzuwachen, latent gegeben. (. . .)