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| 11:16 Uhr

Abrüsten – militärisch, verbal, politisch

Sonja Newiak aus Cottbus schreibt zu "Empörung über Wagenknechts Terror-Vergleich zu Syrien und Paris" (LR vom 29. Dezember):

Die im Beitrag geschilderte Anklage Sahra Wagenknechts an die westlichen Länder, die BRD eingeschlossen, mit ihrem Syrienbombardement staatlichen Terror zu verüben und am Tod ungezählter weiterer Zivilisten schuldig zu sein, ist die unverstellte bittere Wahrheit. All das Gerede vom Kampf gegen den Terror hat die halbe Welt aus den Fugen gerissen, hat zu den Millionen Flüchtlingen geführt, über die nun gewehklagt wird. Es ist wie bei Goethes Zauberlehrling: die Geister, die ich rief, werd ich nicht mehr los . . .

Erst recht nicht, wenn, wie Anfang Dezember im Bundestag geschehen, Anträge auf Verbot des Waffenexports in die Türkei abgelehnt und der Kurden-Mörder Erdogan jetzt auch noch mit AWACS-Entsendungen legitimiert wird.

Welch Hohn auf all das Friedensgerede in Weihnachts- und Neujahrsbotschaften. Wer Frieden will, darf nicht nach mehr Soldaten und neuen Waffen schreien, der muss abrüsten, militärisch, verbal, politisch.