Für den dekorativsten Stand und für fachkompetente Beratung sind am letzten Messetag unter den 264 Ausstelllern an drei Teilnehmer der "Baumeister 2010" verliehen worden. Das Publikum hatte in einer Besucherumfrage den Gemeinschaftsstand des Bauzentrums Szonn mit acht weiteren Mitausstellern aus Kolkwitz, die Firma Baer & Meritz GbR aus Kolkwitz sowie das Unternehmen Holz- und Spielgeräte Wolfgang Pötzschke aus Drebkau vorgschlagen."Abschlüsse tätigen wir hier nicht", sagte Benjamin Horn von der gleichnamigen ForsterHeizung- und Sanitärfirma. "Für eine neue Anlage oder die Modernisierung fahren wir zu den Kunden, sehen uns an, was er möchte und was möglich ist." Die CottbusBau sei für die Firma eine Plattform, um sich und seine Leistungen zu präsentieren, potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen. "Die Auftragslage ist nicht schlecht. Viele Familien, die nach der Wende gebaut oder modernisiert haben, müssen ihre Heizungsanlage erneuern. Andere wollen ihr Geld nachhaltig anlegen und Heizkosten sparen. Vom Konjunkturpaket haben wir wenig, das kam für unsere Branche drei Jahre zu spät", sagte Benjamin Horn.Große Fotos von Seerosen und Lotus schmückten den Stand von Dietmar Hauck aus Cottbus, der sich mit seinem Seerosenparadies auf Wasserpflanzen und alles rund um den Teich spezialisiert hat. "Leider blüht bei diesem Wetter noch fast nichts, da müssen wir noch einige Wochen warten. Zudem kultiviere ich so viele Sorten, da würde der Platz ohnehin nicht reichen", sagte der Diplon-Gartenbauingenieur. Mit der Messe zeigte er sich zufrieden, die Publikumsresonanz auf seinen Stand war gut. "Ich denke, viele kommen nach den Gesprächen und meiner Beratung in den nächsten Wochen in meiner Firma in Groß Gaglow vorbei. Es ist aber zu merken, dass wegen der Krise das Geld bei den Menschen nicht so locker sitzt." Eine blitzende Kochmaschine aus Edelstahl mit roten Kacheln und goldglänzenden Beschlägen ließ viele Kunden am Stand der Ofenbau-Firma von Jörg Friedrich aus Tauer verweilen. "Solche Geräte sind wieder gefragt, bieten natürlich ganz andere Möglichkeiten als ihre Vorgänger aus Großmutters Zeiten", erläuterte der Inhaber. "Solche Geräte haben wir zwar auf der Messe verkauft, aber vor allem geht es uns darum, von möglichen Kunden wahrgenommen zur werden. Wir stellen Neuigkeiten vor und hoffen, in den nächsten Wochen die guten Gespräche in Aufträge umwandeln zu können." Besondere Aufmerksamkeit fanden am Stand von Jörg Friedrich Kamine mit Warmwassereinsatz, mit denen das Haus beheizt werden kann. Eine Messeneuerung war der Schülertag am Freitag, der 100 Jugendliche anzog. "Viele Schüler haben keine Vorstellung, wie das Handwerk funktioniert und welche Voraussetzungen es erfordert", sagte Horst Teuscher, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. "Das wollen wir mit solchen Aktionen ändern und geeignete Lehrlinge finden, die unseren Firmen fehlen."Auf mehr Kooperation mit der Stadt und dem FC Energie Cottbus hofft Klaus-Dieter May, der CMT-Veranstaltungs chef. "Die Messetermine stehen lange im Voraus fest. Wir sollten gemeinsam Wege suchen, dass nicht während der Messen Heimspiele laufen und die Parkplätze blockieren. Helfen würde es auch, wenn bekannt wäre, ob der Stadtring während einer Partie befahrbar ist", erklärte er weiter.