Zum vereinsinternen Leistungswettstreit der Kunstradfahrer waren mit Lara Sophie Rieger, Lena Sophie Sofin, Stella Pittner, Marie Arnold, Annika Däbritz, Helene Däbritz, Anna Scheil, Sophie Gense und Sophie Richter neun Nachwuchssportler am Start. Die Mädchen demonstrierten ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden mit viel Stolz und Freude ihren Leistungsstand.

Eigentlich ist das Traditionsturnier am dritten Advent eine vereinsinterne Leistungsschau, um zu zeigen, was die Sportler im letzten Jahr erlernt haben. Natürlich ist der sportliche Vergleich auch immer ein kultureller Familiennachmittag mit den Großeltern und Eltern der Kunstradfahrer und soll auch für Kurzweil sorgen sowie die Verbundenheit zum Wiednitzer Radfahr-Verein in besonderer Weise demonstrieren. Bei Kaffee und Kuchen genossen die zahlreichen Zuschauer diesen dritten Adventssonntag, genau wie die Fortschritte der jungen Kunstradfahrer. Am Ende erhielt Sophie Richter den Arno-Koschminder-Pokal für ihre guten sportlichen Leistungen. Der Herbert-Natusch-Ehrenpreis als Publikumsliebling ging unter großem Applaus an Sophie Gense.

Zwischen den sportlichen Leistungsschaupunkten im Programm erfolgte wie bereits erwähnt in diesem Jahr erstmalig eine Auflockerung mit Einlagen. Der Vierer der Mädchen konnte zum Wettbewerb nicht starten, da Nadine Jenchen erkrankt war. Aber die drei anderen Mädchen Anna Buchwald, Hanna Schulze und Charlott Boden der Vierergruppe boten auf dem Einrad ihre Show. Die Väter der Kinder Kai Moschke, Silvio Pittner, Robert Sofin und Matthias Rieger bildeten eine Vierer-Anfänger-Kunstradgruppe. Sie erhielten dafür viel Lob und Anerkennung.

Die Übungsleiter Anja Reuß und Gabriele Frenzel zeigten in einer Zweiergruppe, dass sie das Kunstradfahren, was sie ja in den Übungsstunden den Kindern vermitteln, noch beherrschen. Die ehemalige Kunstradfahrerin Heike Müller stieg auch noch einmal auf das Rad, um einige Runden zu drehen und ein kleines Programm darzubieten.

Humorvoll ging es dann zu, als Anja Reuß mit Sascha Michala auf einem Kunstrad ihre Darbietungen zeigten. Fußballer und Radballer Sascha Michala brauchte natürlich nicht das Kunstrad fahren. Aber auch auf seinem gewohnten Sportgerät hatte er Mühe, die Balance zu halten und die vorgegebenen Übungen mit seiner Parkett-Partnerin zu demonstrieren.