Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und blieben im gesamten Spielverlauf dem Gegner nichts schuldig. Tore der einen Mannschaften wurden meist mit Treffern des anderen Teams beantwortet. So verlief die Partie vom 0:1 bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann führte der SSV mit einem Tor, was wiederum die Gäste postwendend ausglichen. Lediglich vor der Pause erspielten sich die Lübbenauer aus einem 10:12-Rückstand eine 13:11-Führung. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Elsterwerda wieder zum 13:13 aus.

Nach dem Wiederanpfiff ging der Tabellenerste mit einem Tor in Führung, was der SSV seinerseits mit dem Ausgleichstreffer quittierte. So verlief die Begegnung bis zum 16:16 weiter ausgeglichen. Dann lag der SSV mit einem Tor vorn, das der Gegner erneut egalisierte. Über die Zwischenstände 19:19 und 22:22 war die Schlussphase angebrochen. Auf die Führung des SSV Lübbenau folgte wenig später die Führung für den ESV.

Beim Stand von 26:26 wurde der Ausgleich wieder hergestellt. In der letzten Spielminute hofften die Spreewälder beim 27:26 auf einen Sieg. Aber mit dem Schlusspfiff bekamen die Gäste noch einen Sieben-Meter-Freiwurf zugesprochen, den sie sicher verwandelten. So blieb es letztlich beim gerechten Unentschieden, jedoch fühlten sich die Gäste eher als Sieger.

Fazit: In einem kampfbetonten und ansprechenden Spitzenspiel zeigten beide Mannschaften Leidenschaft und Ausgeglichenheit. Achillesferse im SSV-Spiel war die schlechte Chancenverwertung, ansonsten wäre ein Sieg möglich gewesen. Das Fehlen von Jörg Fritsche im Deckungszentrum war ebenfalls zu spüren. Das sollte aber nicht als Rechtfertigung für den verpassten Sieg dienen.

SSV Lübbenau: Tor: Matthias Weiß, Olaf Schink. Feld: Sven Axmann (4), Uwe Kammerer (6/3), Jörg Ludwig (4/1), Markus Werner (2), Olaf Benack, Dominik Mahling (1), Martin Szesny, Torsten Jedro (5), Sebastian Gruna (5/3).

Zeitstrafen: Lübbenau: 4; Elsterwerda: 9+1 Disqu.