Allerdings kommen die Plastinate nicht in den freien Handel. Die Präparate seien verkaufsbeschränkt und werden nur an qualifizierte Nutzer verkauft, sagte der umstrittene Leichenpräparator Gunther von Hagens am Donnerstag der RUNDSCHAU. ,,Dazu zählen Personen, die die Plastinate nur zum Zweck der Forschung, Lehre oder der medizinischen, diagnostischen beziehungsweise therapeutischen Berufsausübung verwenden wollen und dies auch nachweisen können."

Wer ein Plastinat kaufen will, braucht dafür einen Berechtigungsnachweis. Der soll sicherstellen, dass die Präparate auch zweckentsprechend eingesetzt werden. Derzeit prüfen von Hagens zufolge die Anwälte, wie dies auch bei dem Verkauf über das Internet garantiert werden kann.

Fest stehen hingegen schon die Preise. So soll eine frontale Ganzkörperscheibe etwa 11 000 Euro kosten. Für eine Unterschenkelscheibe werden rund 80 Euro fällig. Die Lieferung der Plastinate erfolge direkt an den Endverbraucher.