Ein gewaltsamer Tod durch Fremdverschulden könne ausgeschlossen werden, so Polizeisprecher Ralph Meier. Sie soll sehr krank gewesen sein. Den Berliner Polizeikollegen zufolge war sie am 28. November letztmalig vor ihrer Wohnung in Berlin-Charlottenburg gesehen und später als vermisst gemeldet worden. Mitarbeiter der Bahn hatten ihre Leiche dann im Waggon bei Rangierarbeiten am Bahnwerk am 15. Dezember entdeckt, wie erst jetzt mitgeteilt wurde.

Warum die junge Frau unbemerkt im Waggon gelegen hat, kann Bahnsprecher Burkhard Ahlert nicht aufklären. „Bei den Regiobahnen ist es so, dass der Zugbegleiter nach dem Ende der Fahrt noch einmal durch den Zug geht und schaut, ob alles in Ordnung ist. Bei Reisewaggons, die manchmal Tage nicht zum Einsatz kommen, ist das nicht so. Der Waggon stand dort am Instandsetzungswerk in Cottbus schon länger “, so Burkhard Ahlert.

Zudem wisse auch niemand genau, ob die junge Frau überhaupt in diesem Waggon gereist ist. Es könnte auch sein, dass sie mit einer anderen Bahn in Cottbus ankam und im Waggon auf dem Nebengleis kurz ausruhen wollte. Mit dem Ergebnis, dass ein Verbrechen wirklich ausgeschlossen werden kann, ist der Fall für die Polizei abgeschlossen.