Bei einer gestern in Königswinter-Oberdollendorf entdeckten Leiche handele es sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um das Mädchen, teilte Kriminaldirektor Ralf Dittrich in Bonn mit.
Darauf deuteten die Kleidung der Toten und an der Leiche gefundene Gegenstände hin. Wie Hannah zu Tode kam, war Dittrich zufolge zunächst unbekannt. Auch war noch unklar, ob es sich beim Auffindeort um den Tatort handele. Die Leiche war den Angaben zufolge von Beamten einer Einsatzhundertschaft gestern gegen 12.30 Uhr auf einem unwegsamen Gelände nur 300 Meter von einer Straßenbahn-Haltestelle gefunden worden, an der Hannah am vergangenen Mittwochabend zuletzt gesehen worden war.
Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen mit einem Großaufgebot nach der 14-Jährigen gesucht. Hannah war nach Zeugenaussagen am Mittwochabend vergangener Woche nach einem Besuch bei einem Freund zunächst mit einem Linienbus nach Königswinter-Oberdollendorf gefahren und dort in die Straßenbahn umgestiegen.
Als das Mädchen entgegen seiner Gewohnheiten auch am späten Abend nicht zu Hause eingetroffen war, erstatteten die Eltern Vermisstenanzeige bei der Polizei. (AFP/jt)