"Je früher, desto besser."

An dem Münchner Klinikum treffen sich seit gestern rund 60 Wissenschaftler aus aller Welt zu einem zweitägigen Symposium. Zwei Studien in Hessen und in Bayern mit mehreren Tausend Kindern zeigten, dass jeweils etwa vier Prozent der Grundschulkinder eine Lese-, eine Rechtschreib- oder eine kombinierte Lese-Rechtschreibschwäche hätten. Während die einen beim Lesen stocken, Wörter, Silben und Buchstaben vertauschen, machen die anderen beim Schreiben viele Fehler. Manche Kinder schreiben teils ein Wort im selben Text mehrfach unterschiedlich falsch. Und sie werden dafür nicht selten von Mitschülern gehänselt.

Relativ unbekannt, jedoch mit ebenfalls vier Prozent Betroffenenanteil ebenso verbreitet, sei die Rechenstörung Dyskalkulie.