Alle Spieler verfehlten die 900er Marke deutlich. Doch am Ende zählt für die Gastgeber nur der Sieg. Im Startdurchgang konnte Lok trotz Verstärkung aus der ersten Mannschaft und der eher schwachen Ergebnisse des Gegners nicht weit davonziehen. Im Mitteldurchgang bauten Stefan Kläber und Heiko Jach den Vorsprung entscheidend aus. Beide spielten solide und hatten Arnsdorf im Griff. Die Gäste waren nicht wirklich zwingend und ließen die Hausherren ohne große Gegenwehr laufen. So war der letzte Durchgang nur noch Ergebniskorrektur und Frank Kremiec, Kapitän des ESV II, war nach dem Spiel sichtlich zufrieden über die Punkte.

Ergebnisse: Scheibe 862:838 Poesch, Felchner 821:825 Pfeiffer, Jach 859:870 Andersson, Kläber 874:820 Jurisch, Born 862:876 Theiss, Wunderlich 867:837 Schiemanz.

KSV Germania Lebusa – SG Medizin Herzberg 5303:4838. Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und es passiert oft etwas Besonderes. Diesmal erwischte es die Herzberger Mediziner. Der Gastgeber setzte von Beginn an die Akzente und zeigte sehr deutlich, dass er diese Partie gewinnen wollte. Im Startdurchgang spielte Udo Dreßler (831) etwas glücklos, blieb aber am Mediziner Peter Roigk (837) dran. Den 927 Kegeln von Sven Pietzner hatte Carsten Heinert (794) nichts entgegenzusetzen. Der Mitteldurchgang der Lebusaer mit Swen Thron (880) und Torsten Dehnz (867) legte gleich nach. Da konnten Ronald Andreas (840) und Christian Gebauer, der verletzungsbedingt nach 150 Wurf die Bahn verließ (627), nicht mithalten. Die Mediziner kapitulierten und wechselten nicht aus. Damit war die Partie entschieden. Im Schlussdurchgang baute der KSV den Vorsprung weiter aus. Bei Medizin bemühten sich Matthias Richter (mit 886 Bester der Gäste) und Holger Franke (854) redlich, doch auch ihre direkten Duelle gegen das Lebusaer Schlussduo Reiner Becker (932/Tagesbester) und René Stock (866) gingen auch verloren. Für den KSV gilt es am Wochenende in Guben, den guten Saisonstart mit einem Sieg zu untermauern. Medizin muss gegen Wriezen punkten, um den Kontakt zum Mittelfeld nicht zu verlieren.

KV Gut Holz Wriezen – SSV Grün- Weiss Plessa 5224:5333. Plessa fand schnell ins Spiel und konnte mit J. Sando (893) und den überraschenden Tagesbesten M. Rozek (931) gegen die Wriezener Eisermann (879) und Krüger (852) einen Vorsprung von 93 Kegeln herausholen. Der zweite Durchgang mit Th. Schmidt (894) und U. Gärtner (905) knüpfte an die Leistung des ersten Durchgangs an und baute den Vorsprung auf 183 Kegel gegenüber Dammaschk (846) und Siebert (863) aus. Das Schlussduo Th. Böttger (875) und Fr. Richter (835) ließ am Anfang die Gegenspieler J. Schäfer (906) und M. Morcinietz (878) auf 80 Kegel herankommen, aber nach 100 Kugeln fanden sie besser ins Spiel und brachten den Auswärtssieg mit 109 Kegeln sicher nach Hause.