Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die jeden Fehler sofort konsequent nutzten und schnell mit 5:1 in Führung gingen. Die frühe Auszeit durch den Trainer der Lausitzer Wölfe brachte die Gäste besser ins Spiel. So konnte verhindert werden, dass die Gubener sich noch deutlicher absetzten konnten.

Doch auch in dieser Phase war bereits zu erkennen, dass die Abwehr stand nicht stabil genug stand und nicht die nötige Bissigkeit zeigte. So konnten die Chemie-Spieler ein ums andere Mal ihre Positionsangriffe erfolgreich abschließen.

In der Endphase der ersten Halbzeit verloren die Gäste dann auch im Angriff ihre Ordnung. Zu viele Abspielfehler und weggeworfene Bälle spielten den Hausherren in die Karten. Sie konterten gnadenlos und bauten ihren Vorsprung immer weiter aus. Die Führung zur Halbzeitpause war mit 22:12 schon recht deutlich.

Mit Beginn der zweiten Spielhälfte zeigten die Wölfe ein anderes Gesicht. Der Deckungsverbund stand nun aggressiver und stellte Chemie Guben vor Probleme. Weil bei eigenem Ballbesitz die Angriffe desser ausgespielt wurden, konnte der Rückstand deutlich verringert werden. Eine mangelhafte Chancenverwertung brachte jedoch die Gubener wieder deutlicher in Führung und der Vorsprung wuchs gegen Spielende auf über zehn Tore an. Die letzten fünf Minuten zeigten die Schwächen der Gäste klar auf. Überhastete Abschlüsse und zu viele einfache Fehler ermöglichten es Chemie, das Ergebnis zum Schlusspfiff auf 34:20 zu erhöhen. Zum nächsten Heimspiel, am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr kommt mit dem HC Spreewald III eine sehr spielstarke Mannschaft in die Halle nach Sellessen.