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| 03:03 Uhr

Zwölf Glockenschläge erklingen für den Frieden in der Welt

Achim Kuhla und Armin Krautz läuten die Friedensglocke. Foto: C. Köhler
Achim Kuhla und Armin Krautz läuten die Friedensglocke. Foto: C. Köhler FOTO: C. Köhler
Krauschwitz. Bereits zum achten Mal haben sich am Samstag, den Weltfriedenstag, Krauschwitzer Bürger an der großen Glocke an der B115 in Krauschwitz eingefunden. "Ich denke, der Weltfriedenstag ist ein würdiger Anlass, die Glocke zu läuten", betont das Mitglied des Traditionsvereins Keulahütte Krauschwitz, Karlheinz Wudi. Ch. Köhler

Die etwa eine halbe Tonne schwere Glocke wurde 1990 anlässlich des 550-jährigen Firmenjubiläum von Achim Kuhla entworfen und gegossen. Nun wird sie jährlich einmal zum Weltfriedenstag um genau zwölf Uhr mittags geläutet. "Die neuerlichen Ereignisse auf der gesamten Welt geben genügend Anlass, sich vehement gegen jegliche kriegerische Politik zur Wehr zu setzen", gibt der Geschäftsführer der Keulahütte Mario Mackowiak in seiner Rede zu bedenken. Er kritisiert nicht nur die Politik der Bundesregierung in Afghanistan, sondern spricht sich deutlich gegen Krieg als politisches Mittel aus.

Achim Kuhla und der Meister der Handformerei Armin Krautz schlagen punkt 12 Uhr im Gedenken an die Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen zwölf Mal die Glocke.