Souverän aufspielend, vor allem mit guter Blockarbeit von Anett Hänchen und Anni Schumacher, ließen die Weißwasseraner dem Gastgeber in den ersten beiden Durchgängen wenig Chancen. Nach 43 Minuten hieß es 2:0 für die TSG. Die Satzergebnisse lauteten 25:23 und 25:19. Im dritten Satz hätte schon die Entscheidung fallen können. Doch Chemnitz gewann knapp mit 26:24. Das brachte die Jugendmannschaft etwas aus dem Konzept. Viele verschlagene Aufgaben und schlechte Annahmeleistungen brachten den Gastgeber zurück ins Spiel. Auch der Einsatz von „Rückkehrerin“ Kristin Kowollik konnte den 17:25-Satzverlust nicht verhindern. Sie sorgte aber wieder für etwas mehr Schwung auf dem Feld. Das war wichtig für den Entscheidungssatz. Zum dritten Mal in der Saison musste der TSG-Sechser in einen fünften Satz und das nach einer 2:0-Satzführung.
Mit einer guten Sprungaufgabenserie brachte Kapitän Tina Uplegger ihre Mannschaft mit 6:3 in Führung. Diese konnte dann sogar nach dem letzten Seitenwechsel noch ausgebaut werden. Erlösend für Trainer, Spielerinnen und Fans brachte Anett Hänchen, eine der besten an diesem Tage, mit ihrem Angriff den Ball im gegnerischen Feld unter. Das war der 15:9-Satzgewinn. Die TSG-Mannschaft besiegt den Chemnitzer PSV III mit 3:2 Sätzen und revanchierte sich damit für die Heimniederlage. Freude herrschte darüber bei Kristin Kowollik, Kapitän Tina Uplegger, Antje Beutner, Luisa Sontag, Jana Zaklikowski, Anni Schumacher, Janine Mertins, Anett Hänchen, Helena Jazyk, Vicky Willig, Sandra Kollasch und Dana Noack.
Mit diesem Auswärtssieg bleiben die TSG-Volleyballerinnen vorerst auf dem zweiten Platz der Tabelle in der Sachsenliga. Am nächsten Spieltag haben die TSG-Mädchen erneut ein Auswärtsspiel, dann beim VC Olympia Dresden II.