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Zwei Männer ohne Fahrerlaubnis am Steuer

Görlitz. (red/br) Gegen zwei Männer, die polnische Führerscheine vorgelegt haben, ermittelt jetzt die Polizei aufgrund des Verdachts Fahren ohne Fahrerlaubnis. Im ersten Fall richten sich die Ermittlungen gegen einen Mann aus dem Landkreis Mittelsachsen.

Er war am Donnerstagnachmittag auf dem Autobahnrastplatz Am Wacheberg von der Bundespolizei kontrolliert worden, nachdem er zuvor mit seinem Auto von Polen nach Deutschland gefahren war. Es stellte sich heraus, dass ihm die zuständige Führerscheinstelle im vorigen Jahr unanfechtbar die deutsche Fahrerlaubnis versagt hatte. Dazu erklärte er, dass er sich daraufhin einen polnischen Führerschein ausstellen ließ. Seinen festen Wohnsitz behielt er jedoch in der Nähe von Rochlitz. Das Autobahnpolizeirevier Bautzen wird nun prüfen, ob der 38-Jährige gegen das Straßenverkehrsgesetz verstoßen hat.

In der Nacht zu Freitag waren Bundespolizisten auf ein Auto aufmerksam geworden, das über die Grenze nach Bad Muskau einfuhr. Neben seinem Bundespersonalausweis legte der 36-Jährige ebenfalls einen polnischen Führerschein vor.

Doch es stellte sich heraus, dass ihm unanfechtbar das Recht, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, aberkannt worden war. Das Polizeirevier Weißwasser übernahm die weitere Bearbeitung des Falles. Dabei werden sich die Polizisten auch mit dem Vater des Schwarzfahrers beschäftigen. Er ist der Halter des Pkw und hat, weil er das Schwarzfahren zuließ, insofern gleichfalls strafbar gehandelt.