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| 16:42 Uhr

Ehrenamt
Zwei Frauen als Friedensrichterinnen aktiv

Krauschwitz. Ehrenamt für die nächsten fünf Jahre vergeben.

In Krauschwitz sind die Frauen vorneweg, wenn es ums Schlichten geht. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Friedensrichter und seine Stellvertretung einstimmig gewählt. Die alte ist die neue Friedensrichterin. Karin Marko aus Krauschwitz wird dieses Amt ab August weiterführen. Zu dem Zeitpunkt endete ihre fünfjährige Amtszeit, so die Begründung aus der Verwaltung. Sachgebietsleiter Toralf Schindler konnte bestätigen, dass es mit Frau Marko ein gutes Zusammenarbeiten ist.

Mit ihrer Hilfe hätten Bürger die Möglichkeit, Streitfälle im privatrechtlichen Fall zu klären, bevor sich ein Gericht darum kümmern muss. Dafür sollten die Konfliktpartner zusammengeführt werden, um eine Lösung für beide Seiten zu finden, hieß es im Gemeinderat.

Darum will sich auch Angela Molch aus Krauschwitz kümmern. Sie ist die neue stellvertretende Friedensrichterin. „Ich gehe nächstes Jahr in Rente und weil ich nicht ganz untätig sein möchte, habe ich mich für dieses Amt beworben“, so Angela Molch. Derzeit arbeitet sie in der Sparkassen-Filiale in Krausch­witz und hat dort viel mit den unterschiedlichsten Kunden zu tun. Dabei bleibe es auch nicht aus, sich Konflikten zu stellen.

„Ich freue mich, dass sie kandidieren. Wir können froh sein, dass sich Bürger gefunden haben“, brachte es Gemeinderätin Marlies Wudi (Freie Wähler) auf den Punkt.

Nach der Wahl gratulierte Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) mit Blumen der neuen Stellvertreterin. Karin Marko befand sich zur Sitzung im Urlaub.

Die Wahl des Rates ist das eine. Danach müssen Friedensrichter und Stellvertreter vom Amtsgericht Weißwasser bestätigt und vereidigt werden.

(rw)