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Zur „Nachtschicht“ lebt die Brikettfabrik Knappenrode auf

Knappenrode.. Fackeln und Feuerstellen werfen gespenstische Schatten auf den Fabrikhof. Der historische Klinkerbau der Brikettfabrik Knappenrode ist in ein rätselhaftes Licht getaucht. Bergbaumuseum / Steffen Rasche

Drinnen entweicht heißer Dampf geräuschvoll, wenn der Stempel der alten Brikettpresse dem Kohlestaub seine Form aufgedrückt hat. Ein schwefeliger Geruch liegt in der Luft. Nachtschicht in Knappenrode. Die stille Fabrik ist mit Leben erfüllt.
Passieren wird all dies wieder am 15. und 16. September zu den Erlebnis-Museumsnächten im Bergbaumuseum Knappenrode. „Die ,Nachtschicht' geht inzwischen ins vierte Jahr. Und die Gäste reisen zum Teil von sehr weit her an, um das zu erleben“ , sagt Ute Baumgarten, Leiterin des Bergbaumuseums Knappenrode.
Wie in jedem Jahr erzählt die „Nachtschicht“ auch diesmal eine Geschichte. „Ein Bergstudent kommt in die Praxis und erlebt die Brikettfabrik zum ersten Mal. Da hilft ihm kein schlaues Buch mehr. Konfrontiert mit der harten Realität in der Werminghoffschen Kohle-Veredlungsanlage entdeckt der Studioso mit den Besuchern die Pressenhäuser“ , erklärt Ute Baumgarten.
Originale Fabrikgeräusche lassen die Nachtschichtler eintauchen in die Atmosphäre der Brikettproduktion vor Jahrzehnten. „Eine Veranstaltung, die gemeinsam mit der Neuen Bühne Senftenberg inszeniert wird und maßgeschneidert auf die Fabrik zugeschnitten ist“ , sagt die Museumsleiterin.
Halbstündlich seien an beiden Tagen ab 20 Uhr die Fabrikrundgänge geplant. Um zu wissen, bei welchem Rundgang man mit von der Partie sein kann, sollten sich die Besucher die Karten bereits im Vorverkauf sichern, empfiehlt Ute Baumgarten. „Auf dem Fabrikhof wollen wir die Besucher dann vor und nach ihrem Rundgang mit allen Sinnen einfangen. Es wird duften. Feuerinszenierungen sind zu erleben. Und Überraschungen sind auch vorbereitet“ , macht sie neugierig. (KaWe)
Karten gibt es bei allen Servicepartnern der „Lausitzer Rundschau“ und im Bergbaumuseum Knappenrode