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Zur Geschichte der Glasindustrie in Weißwasser

Weißwasser.. „Ein Zeitensprung in die Geschichte der Gelsdorfhütte“ lautet eine Sonderausstellung, die am Freitag, dem 20. April, im Glasmuseum Weißwasser ihre Pforten öffnet. (red/ni)

13 Jugendliche von der Station Junger Naturforscher und Techniker im Jugendfreizeitverein Weißwasser haben sich von März bis Oktober 2006 mit der Geschichte der Gelsdorfhütte in Weißwasser auseinandergesetzt und zeigen nun ihre Ergebnisse, kündigt Reiner Keller vom Förderverein Glasmuseum an.
Diese Hütte begann als erstes Unternehmen der Glasbranche in Weißwasser unter dem Namen Glasfabrik Weißwasser Zwahr, Neubauer & Co. im Februar 1873 mit der Produktion von Tafel- und Hohlglas, Pariser Lampenschirmen und Trinkgläsern. Nach ihrem Konkurs 1876 wurde sie im September 1877 von Wilhelm Gelsdorf wieder in Betrieb genommen.
Sie trägt im Volksmund den Namen „Älteste“ , so Keller.
Die Jugendlichen der Station Junger Naturforscher und Techniker haben ein Modell der Hütte gebaut und von Experten aus dem Glasmuseum sowie Zeitzeugen viel über die traditionelle Glasproduktion erfahren.
Ihre Erkenntnisse haben sie am Computer in Wort, Foto und Film festgehalten. Das Projekt entstand aus der Bundesinitiative „Wir . . . hier und jetzt“ .
Anlässlich des 100. Geburtstages von Manfred von Ardenne fand Ende Januar das 7. Sächsische Jugendforum für Wissenschaft und Technik statt.
Dort wurde, so Reiner Keller, das Weißwasseraner Projekt zur Gelsdorfhütte mit einem 3. Platz ausgezeichnet.