Mit dem würzig-frischen Bier löschten sie ihren Durst bei der harten Arbeit an den Glasöfen. Der Förderverein der evangelischen Kirche kam gemeinsam mit dem Rotary-Klub auf die Idee, das Schnitter-Bier wieder aufleben zu lassen. Die Bergquellbrauerei in Löbau hat in Anlehnung an alte Rezepturen wieder Schnitter-Bier gebraut. Auch das Etikett wurde in Anlehnung an frühere Traditionen hergestellt. So ist beispielsweise das Schnitterwappen mit den drei Sensen abgebildet. Braumeister Steffen Dittmar brachte Mittwoch den ersten Truck mit der Weißwasseraner Spezialität. Wolfgang Deckert, Mitglied des Rotary-Klubs, Hartmut Schir rock vom Kirchenförderverein und Dietmar Schmidt, Inhaber der Landskronrampe, ließen sich das erste Bier schmecken. Von jedem verkauften Kasten Bier erhält der Rotary-Klub 50 Cent für gemeinnützige Zwecke.