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Kultur
Zeitgenössische Kunst zieht jetzt in das Neue Schloss ein

Bad Muskau. Eine neue Ausstellung wird Samstag in Bad Muskau eröffnet. Dafür hat die Stiftung zum wiederholten Male mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kooperiert.

Fünf zeitgenössische Künstlerinnen nähern sich mit ortsspezifischen, installativen Werken der deutsch-polnischen Grenzregion um Bad Muskau an und dabei insbesondere dem als Weltkulturerbe geschützten Fürst-Pückler-Park.

Ewa Axelrad, Maria Loboda, Agnieszka Polska, Katarzyna Przezwanska und Iza Tarasewicz folgten der Einladung des Albertinums, sich mit dem historischen Ort und seiner vielschichtigen Geschichte seit der Blütezeit des Landschaftsparks um 1850 auseinanderzusetzen.

„Beyond the River. Künstlerinnen im Dialog mit dem Muskauer Park“ heißt die Ausstellung, die am Samstag um 14 Uhr im Festsaal des Neuen Schlosses eröffnet wird.

Die Schau des Albertinums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, entstand in Kooperation mit der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Es ist die dritte Zusammenarbeit der beiden sächsischen Kultureinrichtungen.

Die Künstlerinnen greifen die Neiße in ihrer Doppeldeutigkeit – als natürliches und gleichzeitig kultiviertes Stilmittel in der Landschaftskomposition und seit 1945 als deutsch-polnische Staatsgrenze – auf und lassen den Fluss zum Bindeglied zwischen Raum und Zeit werden.

Diesseits, jenseits und beiderseits des Flusses entspinnen sich die Zusammenhänge und Anekdoten des Muskauer Kosmos. In ihren teils einer Öffentlichkeit bekannten, teils neu produzierten Werken erweitern die Künstlerinnen die Erzählungen dieses Ortsensembles um ein zeitgenössisches Kapitel.

Die sechs Installationen und eine Videoarbeit nehmen die Ausstellungsräume des Neuen Schlosses ein, drängen in das angrenzende Kavalierhaus und den historischen Park. Die Werke eröffnen somit einen lebendigen Dialog zwischen Innen und Außen, zwischen Geschichte und Gegenwart und über Landesgrenzen hinweg, heißt es in der Pressemitteilung.

(pm/rw)