ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:58 Uhr

Zehntes Bildhauer-Symposium: Jury spielt "6 aus 72"

Hoyerswerda. Die sechs Teilnahmer für das zehnte internationale Bildhauersymposium im Zoo Hoyerswerda stehen fest. Vom 1. bis 9. Juni dieses Jahres werden Maurizio Perron (Italien), Sebastian David, Ralf Ehrmann (beide Deutschland), Johann Wieltsch (Österreich) sowie Snejana Simeonova und Kristina Yosifova (beide Bulgarien) an Holz und Sandstein arbeiten. des

Eine Jury, bestehend aus Kunstexperten der Region, wählte die Teilnehmer unter 72 Bewerbern aus elf Ländern aus. Ihr gehören an: Cheforganisation Thomas Barthel, Inhaber der Beratungsagentur be2pro, die Geschäftsführerin der Kultur und Tourismus Pulsnitz gGmbH Sabine Schubert, die Fachlehrerin für Kunst am Foucault-Gymnasium Hoyerswerda Ines Lenke, die Leiterin des Schlosses Hoyerswerda Kerstin Noack sowie Kulturfabrik-Geschäftsführer Uwe Proksch. "Die Resonanz war überwältigend. Und die Fülle an Bewerbungen hat uns einfach umgehauen", erklärte Cheforganisator Matthias Barthel gegenüber der RUNDSCHAU. Bei den eingereichten Unterlagen seien sehr viele, sehr gute Angebote dabei gewesen. So sei der Jury die Entscheidung schwer gefallen.

Nun geht es an die Detailplanung des Symposiums. "Wir müssen das Material für die Künstler besorgen, ihre An- und Abreise organisieren und finanzieren und ebenso die Unterkunft", erklärt Thomas Barthel. Die Arbeitsplätze im Zoo sind festzulegen. Dabei sei zu beachten, dass die Tiere möglichst wenig gestört werden. Auch ein Pädagogikkonzept zur Einbindung von Schulklassen sei zu erarbeiten. Zudem liefen Anfragen bei Sponsoren und ein Spendenaufruf unter www.startnext.de .

Zum Thema:
Das internationale Bildhauersymposium im Zoo Hoyerswerda geht auf eine Initiative des Hoyerswerdaer Bildhauers und Malers Jürgen von Woyski zurück. Das erste Mal fand es 1975 statt. Von Woyski organisierte und leitete bis 1989 neun Symposien. Danach gab es 25 Jahre wegen Finanznot keine Veranstaltung.