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| 14:20 Uhr

Schnelles Internet
Zehn Prozent Eigenanteil entfallen

Krauschwitz. Der sächsische Staatskanzleichef bestätigt das bei einem Mittelstandsforum in Krauschwitz.

Oliver Schenk, Chef der sächsischen Staatskanzlei, hat Donnerstagabend in Krausch­witz bestätigt, dass die sächsischen Kommunen für den Breitbandausbau keine Eigenmittel mehr einsetzen müssen. Damit bekräftigte der Minister eine entsprechende Information von Staatssekretär Jens Albrecht von vor zwei Wochen gegenüber den Trebendorfer Gemeinderäten (die RUNDSCHAU berichtete). Schenk reagierte damit auf eine Anfrage von Jörg Funda, stellvertretender Bürgermeister in Schleife, Der Minister betonte in diesem Zusammenhang, dass schnelles Internet ein ganz zentrales Thema sei und zur Daseinsvorsorge gehöre wie Wasser und Strom.

Sachsen befinde sich dieser Tage noch in der politischen Abstimmung mit der Bundesregierung. In Kürze stehe alles fest. Noch in diesem Jahr soll die Sache greifen, versicherte Oliver Schenk Jörg Funda.

Bisher war als Förderpraxis festgeschrieben, dass der Bund den Kommunen fünfzig Prozent der Kosten für den Breitbandausbau fördert und das Land vierzig Prozent dazupackt. Über welchen Topf die restlichen zehn Prozent künftig gedeckelt werden sollen, blieb Donnerstagabend offen.

(ni)