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| 22:20 Uhr

Neue Galerie
Das Malen ist von Anfang an seine Passion

Der Zahnarzt und Künstler Dr. Eckehart Schäfer aus Spremberg gibt Erläuterungen zu seinen Arbeiten. Im Hintergrund Amanta Istrefi, die am Violoncello für musikalische Begleitung sorgte.
Der Zahnarzt und Künstler Dr. Eckehart Schäfer aus Spremberg gibt Erläuterungen zu seinen Arbeiten. Im Hintergrund Amanta Istrefi, die am Violoncello für musikalische Begleitung sorgte. FOTO: Arlt Martina
Weißwasser. Der Zahnarzt und Künstler Dr. Eckehart Schäfer stellt in der Kleinen Galerie in Weißwasser aus. Von Martina Arlt

Schon seit vielen Jahren bietet die Kleine Galerie in Weißwasser Künstlern aus der Region eine Plattform. Nun wurde einmal mehr mit einer Vernissage die Ausstellung eines „einheimischen“ Künstlern eröffnet. Unter dem Titel „Eigene Sichten“ zeigt der Künstlers Dr. Eckehart Schäfer aus Spremberg seine Malerei. Mehr als 50 kreative Arbeiten sind nun bis zum 23. November in der Galerie Weißwasser in der Jahnstraße zu sehen.

Schäfer wurde 1954 in Leipzig geboren. Er studierte Zahnmedizin und praktiziert in seiner Praxis in Schwarze Pumpe. Die Kunst war jedoch schon immer sein Metier. Er entdeckte seine Leidenschaft für das Malen. Bereits in seiner Kindheit brachte er alles zu Papier, was vor seinem Haus passierte. Er besuchte Zirkel, Workshops und auch die Abendakademie für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

Viele Ideen entstehen im Rahmen seiner Reisen, ständig habe er Bilder im Kopf, die er malen möchte, erzählt er. Einführende Worte zur Ausstellung hielt die Cottbuser Künstlerin Bettina Winkler, die Eckehart Schäfer aus seinem künstlerischen Wirken schon lange kennt.

In den letzten Jahrzehnten stellte Eckehart Schäfer in vielen Einrichtungen aus, so wie beispielsweise 1987 in der Poliklinik im Gaskombinat Schwarze Pumpe, 1994 in der Volkshochschule Hoyerswerda oder auch 2003 in der Kulturfabrik Hoyerswerda. In Weißwasser sind nun viele Bilder in Öl auf Leinwand und Holz zu sehen. Zu seinen Techniken gehören auch Aquarell, Holz- und Linolschnitte und Zeichnungen mit Rohrfeder und Tusche. Seine Arbeiten nennt er beispielsweise „Die Spree“, „Blick auf Spremberg“ oder „Erinnerung an Lateinamerika“.

Alle Kunstfreunde sind am 30. Oktober um 16 Uhr noch einmal zu einem Galeriegespräch mit dem Künstler in die Kleine Galerie eingeladen.