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| 13:27 Uhr

Zahl der möglichen Umsiedler für Nochten II auf 1700 gestiegen

Die Demo gegen den Tagebau Nochten II in Dresden führte bis vor die Semperoper.
Die Demo gegen den Tagebau Nochten II in Dresden führte bis vor die Semperoper. FOTO: Aktionsbündnis
Trebendorf. Wenn Vattenfall grünes Licht bekommt, das Abbaufeld II vom Tagebau Nochten in Anspruch zu nehmen, sind cht mehr 1550 Menschen von einer Umsiedlung betroffen, sondern 1700. Das ergaben jüngste Erhebungen der betroffenen Gemeinden Trebendorf und Schleife, berichtet Thomas Penk, bei Vattenfall zuständig für Rekultivierung und Umsiedlung. ni

Bei Vattenfall wird davon ausgegangen, dass bereits Ende Februar, Anfang März eine Entscheidung zu Nochten II fällt. Gerd Klocek, Leiter Bergbauplanung, beruft sich dabei auf eine Aussage von Landrat Bernd Lange (CDU). Bis zum heutigen Tag gäbe es keinerlei Nachforderungen vom sächsischen Innenministerium, das den Braunkohlenplan für die Erweiterung des Tagebaus Nochten prüft. Seit dem 28.Oktober liegt der Braunkohlenplan für den Tagebau Nochten II beim sächsischen Innenministerium zur Prüfung vor. Dafür sind bis zu sechs Monate Zeit. Wenn der Plan im Einklang mit dem Raumordnungs- und Landesplanungsgesetz aufgestellt sei und sonstigen Rechtsvorschriften nicht widerspreche, müsse er genehmigt werden, bestätigte das Ministerium auf Nachfrage.