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| 16:10 Uhr

Veranstaltungsangebot
„Worte aus Glas“ beim Poetry Slam in der Hafenstube

Weißwasser. Die Wort-Gefechte sollen nach dem Auftakt am Sonnabend zur Regelmäßigkeit werden.

Mit Poetry-Slam-Veranstaltungen haben Sebastian Krüger & Co schon etliche Erfahrungen gesammelt – in der früheren Garage, in der Turmvilla Bad Muskau und im Jahnbad Weißasser. Jetzt erlebt die Hafenstube im Soziokulturellen Zentrum SKZ Telux in Weißwasser die Premiere. „Worte aus Glas“ ist diese passend zum Ort des Geschehens überschrieben, so Krüger. „Durch Lea-Marie Nieter, eine erfolgreiche und erfahrene Slamerin aus Weißwasser, und deren Kontakte in der Szene nehmen Slamer aus Hamburg, Berlin und auch aus Görlitz an dem Wettbewerb teil.“ Moderiert wird die Veranstaltung von Marc Mit C, der wortgewandt durch den lyrischen Wettbewerb führt und diesen auch dokumentiert, ist sich Krüger sicher. Am Ende werden die erfolgreichsten drei Slamer prämiert. Es wird sich zeigen, was besonders gut ankommt – die satirischen und komödiantischen Wortakrobatiken oder die ruhigeren. Poetry Slam verspricht viel Abwechslung ob der künstlerischen Freiheiten, die die Teilnehmer haben. Apropos Teilnehmer. Wer aus Weißwasser oder dem Umland auch Lust und Laune hat, sich zu beteiligen, kann sich gern noch vor Ort anmelden, lädt Sebastian Krüger ein. Einlass ist am Samstag ab 19 Uhr, der Wettbewerb beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Die Wort-Gefechte sollen nach dem Auftakt morgen zur Regelmäßigkeit werden. Wie oft es Poetry Slam geben wird, hängt auch ein bisschen vom Erfolg der Nr. 1 ab. Sebastian Krüger unterstreicht, dass diese Veranstaltung keine reine Jugendveranstaltung ist. „Die Slamer sind zwischen 20 und 40 Jahren alt.“ Im Anschluss könne in gemütlicher Runde weiter gemacht werden. Das Team vom SKZ ist bestens darauf vorbereitet und hätte auch keine Einwände, wenn es Leuten so gut gefällt, dass sie schon zum Frühlingskonzert vom Stadtchor um 16 Uhr ins SKZ kommen und dann bis zum Abend bleiben. „Wir kommen mit unseren Außenanlagen gut voran. In den vergangenen Tagen sind viele neue Sitzmöbel und was sonst noch für eine gemütliche Atmosphäre gehört, durch uns entstanden“, berichtet Chef Timo Schutza. Der Rasen wächst, Dreckberge sind verschwunden. „Und am Abend wird alles in wunderschönes Licht getaucht.“

(ni)