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Wölfe in Sachsen
Wolfsentnahme wird befürwortet

Krauschwitz. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaft und Eigenjagdbesitzer in Sachsen fordert bei Problemwölfen ein schnelleres Handeln.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaft und Eigenjagdbesitzer (LAGJE) begrüßt die Entscheidung des Umweltministeriums der unbefristeten Bewilligung zur Entnahme des Wolfes durch das Landrats­amt Görlitz zuzustimmen. Diese Entnahme signalisiert gleichzeitig die Handlungsfähigkeit der Politik, heißt es in einer Pressemitteilung an die RUNDSCHAU. Nur so werde es gelingen, eine Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung zu erlangen, heißt es in einer Pressemitteilung weiter.

Bei dem Tier, das in der Region für Aufregung sorgt, so die Arbeitsgemeinschaft, wird die ausgehende Gefahr von Wölfen deutlich. Noch immer gibt es keine schnellen Regelungen, wie mit solchen Tieren umgegangen werden soll, heißt es kritisch. Schließlich müsse im aktuellen Fall auch hinsichtlich des Tierschutzes schnell gehandelt werden, damit das Tier von seinem Leid erlöst wird. Der Wolf leidet an Räude.

Der kranke Wolf, der in Krauschwitz und Weißkeißel jeweils einen Hund gerissen hat, ist am Dienstag im Bereich Bautzener Straße in Bad Muskau gesichtet wurde, erfuhr die RUNDSCHAU. Dies sei auch an die entsprechenden Stellen gemeldet worden.

(pm/rw)