ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:56 Uhr

Wohngeld am unteren Limit

Klappern gehört zum Handwerk. Mag sein, dass die Geschäftsführer der ortsansässigen Wohnungsunternehmen ein wenig übertreiben in der Problembeschreibung. Daniel Preikschat

Ein jeder mag aber mal versuchen, für 220 Euro eine Wohnung zu bekommen, die energetisch saniert ist. So schwer wie diese Suche dürfte sich für die Wohnungsunternehmen auch die Versorgung von Hartz IV-Beziehern mit Wohnraum gestalten. Der Landkreis weist zu Recht darauf hin, dass er von Bund und Land finanziell unzureichend ausgestattet wird. Die Kosten der Unterkunft nach Kassenlage am unteren Limit festzulegen, kann aber nicht die richtige Antwort sein. Vor allem, wenn dabei auf schwer durchschaubare und auch schwer vermittelbare Weise Unterschiede in der Höhe der Kostensätze gemacht werden. Das erscheint ungerecht und könnte den sozialen Frieden gefährden.

daniel.preikschat@lr-online.de