Über die Sanierung der Stadtscheunen ist ja lange genug in Bad Muskau diskutiert worden. Noch immer sorgt der Name für Verwunderung: Für viele sind sie nicht mehr oder weniger Garage. Aber eben Garagen, die unter Denkmalschutz stehen.
Dass sie sich nun in einem neuen „Gewand“ zeigen, wertet den Gehalmplatz deutlich auf. Wer wissen will, wie die Scheunen auch innen aussehen, der ist am Donnerstag, 6. Juli, genau richtig. Dann beginnt dort um 18.30 Uhr eine Bürgerwerkstatt.

Bad Muskauer sollen Ideen oder Wünsche äußern

„In den letzten Jahrzehnten haben wir in unserer Stadt viel erreicht und bewirken könne. Dennoch gibt es sicherlich Bereiche, in denen es noch Entwicklungsmöglichkeiten und Handlungsbedarfe gibt“, so Bürgermeister Thomas Krahl (CDU). Deshalb sollen die Bürger die Möglichkeit nutzen, sich bei der Erarbeitung des Konzeptes zu beteiligen.
Schwerpunkt für das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Insek) sind Verkehrs- und Infrastrukturanbindungen, Wirtschafts- und Tourismusförderung, Daseinsvorsorge, bürgerschaftliches Engagement, Kultur- und Vereinsleben, bauliche Entwicklung, Klimaschutz und Kurortentwicklung.
An Vorschlägen oder Wünschen dürfte es nicht mangeln. Eher am nötigen Kleingeld. Bad Muskau tut sich auch in diesem Jahr schwer, einen Haushalt aufzustellen. Und das nicht nur, weil sich die neue Kämmerin in den Mutterschutz verabschiedet hat. Für die Stadt mit nicht mal mehr 4000 Einwohnern wird es immer schwerer, den Haushalt rund zu bekommen. Da hilft es auch wenig, dass das Insek gebraucht wird, um neue Fördermittel zu bekommen. Denn auch die machen nur Sinn, wenn man die Eigenmittel aus der kommunalen Schatulle beisteuern kann.