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Wirtschaft
Borbet-Werk in Kodersdorf offiziell eingeweiht

Blick in das Regallager im neuen Borbet-Werk in Kodersdorf.
Blick in das Regallager im neuen Borbet-Werk in Kodersdorf. FOTO: Borbet
Kodersdorf. Zwei Millionen Räder werden bis Jahresende produziert.

Nach dem ersten Spatenstich im Mai und dem Richtfest im Oktober 2015 ist nun das neue Werk der Borbet Sachsen GmbH in Kodersdorf eingeweiht worden.

Nach den Grußworten von Peter Wilhelm Borbet sen. und dem Geschäftsführer der Borbet Sachsen GmbH, Rainer Dürkop, brachte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in seiner Rede die ganze Tragweite des Projektes zum Ausdruck, das bereits jetzt fast 500 neue Jobs in der Region schuf: „Die Großinvestition von Borbet stärkt die Kompetenz des Automobilstandortes Sachsen und verdeutlicht, welche Erfolge gerade auch im ländlichen Raum möglich sind. Für die Lausitz und damit auch für ganz Sachsen ist das Familienunternehmen mit Standorten und Kunden weltweit ein Gewinn. Ich freue mich, dass wir rund zwei Jahre nach dem Spatenstich nun das neue Produktionswerk offiziell einweihen können. Der Betrieb läuft hier bereits seit Monaten auf Hochtouren - ein deutliches Zeichen für die Menschen in der Oberlausitz, dass ihre Region attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit auch eine gute Heimat bietet.“

Auch für Borbet als einem der weltweit führenden Hersteller von Leichtmetallrädern ist der neue Standort ein Gewinn, teilt das Unternehmen mit. Sachsen ist ein Autoland mit wichtigen Kunden und guten Fachkräften mit Leichtbau-Kompetenz vor Ort. Zudem wurden viele der neuen Mitarbeiter in den anderen vier Borbet-Produktionsstätten in Deutschland wie etwa im thüringischen Bad Langensalza fit gemacht. Diese Qualifizierungs-Offensive hat dazu beigetragen, dass das neue Werk so schnell angelaufen ist und im Kundenauftrag bereits hochwertige Leichtmetallräder produziert wurden.

Bis Ende 2017 werden bereits zwei  Millionen Räder das Werk verlassen und an die Kunden ausgeliefert, so das Unternehmen.