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Wir für Hier will mit sechs Kandidaten in Stadtrat einziehen

Volkmar Broddack.
Volkmar Broddack. FOTO: privat
Weißwasser. Mit nur sechs Kandidaten tritt die unabhängige Wählervereinigung "Wir für Hier" am 25. Mai zur Stadtratwahl in Weißwasser an. dpr

Vor fünf Jahren waren es noch 14 Frauen und Männer, so Fraktionschef Hartmut Schirrock am Montag bei einer Pressekonferenz im Hotel Kristall. Die Zahl von derzeit drei Sitzen, so Schirrock, wolle man jedoch eher noch erhöhen.

Der 56-Jährige schätzt die Chancen dafür recht hoch ein. Denn jeder der sechs Kandidaten habe sein eigenes Fachgebiet, mit dem er punkten könne. Schirrock selbst, schon seit zwei Wahlperioden im Stadtrat, will sich weiter vorzugsweise dem Thema Ordnung und Sicherheit widmen.

Anja Richter, Geschäftsführerin der Unternehmen Wesda und Afos in Weißwasser, hat vor allem den Tierpark im Blick, der ihrer Ansicht nach ohne großen finanziellen Aufwand attraktiver gestaltet werden kann.

Silko Hoffmann will als selbst Betroffener weiter dabei helfen, Weißwasser noch behindertenfreundlicher zu machen. Der besseren Unterstützung bedürfen seiner Meinung nach ebenfalls kleinere Sport- und Kulturvereine. Groß schreiben will Hoffmann auch das Wort Bürgernähe.

Bauingenieur Wilfried Haenelt will sich für die Waldeisenbahn Muskau starkmachen, der er selbst angehört, und in dem Zusammenhang auch das Thema Tourismus beackern.

Volkmar Broddack liegen gute Schul- und Bildungsangebote in Weißwasser am Herzen. Der stellvertretende Leiter der Brüder-Grimm-Schule könnte anstelle seiner Frau Dörte Broddack in den Stadtrat einziehen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten kann.

Monteur Arndt Panoscha schließlich will im Stadtrat keinen Hehl daraus machen, dass er im SV Grün-Weiß Weißwasser aktiv ist. Der Sport ist sein Leib- und Magenthema. Beim SV übten 400 Mitglieder 16 Sportarten aus, sagt er. Ein Angebot, das es auch künftig geben sollte.

Nicht mehr antreten wird auch Stadträtin Gudrun Hirschmann - aus familiären Gründen.