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"Wir als Gemeinde können aber nicht den Schieber aufmachen"

Klitten. "Wir wissen, dass wir dort in der Pflicht sind", sagt Roman Krautz, Stabstelle Bärwalder See, und meint damit den Zustand der Handslipanlage bei den Landliegeplätzen. Die RUNDSCHAU hatte das Problem im Beitrag "Wassersportler am Bärwalder See brauchen eine Slipanlage" thematisiert. Regina Weiß

Die Mitglieder des Wassersportvereins kritisieren, dass die derzeitige Anlage gefährlich für Mensch und Boot sei.

Eine grundlegende Instandsetzung war bereits Ende 2014 geplant. Der seitdem bis heute relativ hohe Wasserstand macht die Arbeiten aber technologisch schwierig und nur unter einem hohen finanziellen Aufwand möglich. "Mit unserem Mitarbeiter und Hafenmeister Gerhard Stübner sind wir ständig in Kontakt und wissen um das Problem. Sobald der Wasserstand es zulässt, wollen wir das Problem lösen. Im Haushalt 2015 sind Mittel dafür eingeplant", so Roman Krautz auf Nachfrage der RUNDSCHAU. Zur Reparatur der Anlage braucht es den niedrigst möglichen Wasserstand. "Wir als Gemeinde können aber nicht den Schieber auf- oder zumachen", sagt Krautz mit Blick auf den Wasserstand des Bärwalder Sees. Dieser liegt zwischen 123 und 125 Metern. Die wassertouristischen Aktivitäten seien der Funktion als Speicherbecken untergeordnet. Für die Wassersportfreunde, welche ihre Boote per Kran oder Slipanlage im Bereich des Zugangs zu der Wellenbrecheranlage ins Wasser bringen, ist wiederum ein hoher Wasserstand von Vorteil. Dadurch ist das Einlassen der Boote weniger aufwendig.

Im Hafenbereich Klitten sind 2012 zunächst 20 Landliegeplätze geschaffen worden, die 2014 um weitere zehn Landliegeplätze erweitert wurden. In die Umzäunung hat die Gemeinde erheblich investiert. Die Landliegeplätze werden sowohl von Vereinsmitgliedern der ortsansässigen Wassersportvereine als auch von nicht in Vereinen organisierten Wassersportfreunden genutzt.