Das war eine Forderung der Gewerbetreibenden, die sich durch die hohen Büsche kaum noch durch den Fußgängerverkehr wahrgenommen gefühlt haben (RUNDSCHAU berichtete).

Was den einen freut, ist des anderen Leid. So ließe sich die Argumentation von Marianne Konrad zusammenfassen.

Die Anwohnerin der Rosa-Luxemburg-Straße in Weißwasser wiederum ärgert, dass die Mitarbeiter vom Bauhof der Stadt so massiv die Hecken zurückgeschnitten haben. "Jahrelang hat man sich bemüht, die Hecken hochzupeppeln", sagt sie. "Wir als Anwohner haben kein Verständnis dafür, dass hier offenbar Laien am Werke sind, die die Grünanlagen zurückschneiden", ärgert sie sich weiter.

Gerd Preußing, zuständiger Referatsleiter in der Weißwasseraner Stadtverwaltung und für den Bauhof verantwortlich, erklärt, dass am Boulevard selbstverständlich Fachkräfte am Werk waren. "Es ist richtig", so Gerd Preußing weiter, "dass wir am Boulevard die Grünpflanzen massiv zurückgeschnitten haben." Weil die Stadt in den vergangenen Jahren die Grünpflege in diesem Stadtteil an Dritte vergeben hat, habe die Stadt nun wieder einen Schnitt in die Anlagen bringen müssen. "Das treibt im kommenden Jahr wieder aus", ist sich der Referatsleiter sicher.