ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:06 Uhr

Aus dem Gemeinderat Rietschen
Wie geht’s weiter mit dem Bahnhof in Rietschen?

Rietschen. Was mit dem Bahnhof in Rietschen, den die Gemeinde gekauft hat, geschehen soll, dazu kursieren einige Gerüchte im Ort. Während der Sitzung des Ausschusses am Montag, 18. März, werden erste Ideen gesammelt. Von Christian Köhler

Während der jüngsten Ratssitzung in Rietschen hat Bürgermeister a.D. Eberhard Meier während der Fragestunde von Gerüchten berichtet, die in Rietschen kursieren. „Es soll ein Glasmuseum in den Bahnhof?“, fragt er Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos). Außerdem irritiere, dass im Haushalt 580 000 Euro für den Bahnhof eingeplant sind. „Es kommt kein Museum in den Bahnhof“, entgegnet Brehmer. Die Gelder, die im Haushalt eingestellt sind, „entsprechen der Restsumme aus dem KSP-Förderprogramm“, so Brehmer weiter. Über das Programm – es geht um 1,8 Millionen Euro – hat die Gemeinde ursprünglich nicht nur die Sanierung des Kinos abdecken wollen, sondern auch die Instandsetzung des Bahnhofs sowie Maßnahmen am Gemeindeamt, dem alten Glaswerk sowie an der Villa Hüffner. Nach einem Ratsbeschluss ist nun nur noch das Kino und der Bahnhof übrig. „Der Rest wurde zurückgestellt“, unterstreicht auch Torsten Lorenscheit. 

Trotzdem ärgert sich Helmut Perk (Freie Wähler): „Wie kann es denn sein, dass es in Rietschen zu solchen Gerüchten kommt?“, will er vom Bürgermeister wissen. Schließlich gehe „hier einiges am Gemeinderat vorbei.“ Ralf Brehmer erklärt auf Nachfrage: „Es muss doch erlaubt sein, sich Gedanken zu machen.“ Das sehe er als seine Aufgabe. „Und bevor wir mit dem Bahnhof etwas machen, brauchen wir eine Ideensammlung und ein Konzept.“ Beides gebe es bislang nicht. Am Montag, 18. März, wird um 19 Uhr im Gemeindeamt während der Sitzung des Technischen Ausschusses unter anderem über den Bahnhof beraten.