(rw) Der Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Landratsamtes in Görlitz hat im März 2017 eine Mehrheit gefunden. Beim Sonderkreistag am 9. Mai ab 15 Uhr in der Aula des Beruflichen Schulzentrums, Carl-von-Ossietzky-Straße 13-16, in Görlitz geht es wieder um das Bauvorhaben.

Diesmal sind die Abgeordneten gefordert, über die Höhe der Eigenmittel zu befinden. Diese sollen laut Landkreisverwaltung für den sogenannten Landkreiscampus zehn Millionen Euro nicht überschreiten. Hinzu kommen Ausgaben für den Bau der Tiefgarage, die im Hof des jetzigen Gebäudes unter dem Neubau entstehen soll. Mit der Erweiterung und der Konzentration der Verwaltung am Standort Görlitz spart der Kreis nicht nur Mietzahlungen für derzeit noch genutzte Objekte, sondern auch dort fällige Sanierungskosten von rund 3,8 Millionen Euro ein. So wurde bei einem Pressegespräch in der Kreisverwaltung zu dem Thema vor wenigen Wochen argumentiert. Damals war über die Gesamtkosten des Vorhabens nichts verraten worden. Die Kreisräte werden nun hören, was die Erweiterung an Millionen Euro braucht.

Ferner geht es in der Sitzung um die Untersuchung zur Reaktivierung der Eisenbahnstrecke 6214 zwischen Oberoderwitz und Niedercunnersdorf für den Eisenbahnverkehr. Die Räte werden über ein Gutachten zum Thema informiert, die war im Zuge des Baus eines Radwegs auf der Trasse gefördert worden.