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Wetteifern beim ersten Lauf um den Oberlausitzpokal

Die Groß Dübener Feuerwehrleute versuchten auf der heimischen Sportstätte ihr Bestes zu geben. Doch für einen Platz auf dem Podest hat es diesmal nicht gereicht.
Die Groß Dübener Feuerwehrleute versuchten auf der heimischen Sportstätte ihr Bestes zu geben. Doch für einen Platz auf dem Podest hat es diesmal nicht gereicht. FOTO: Martina Arlt/mat1
Groß Düben. Bei herrlichem Sonnenschein haben sich am Sonntag in Groß Düben neun Mannschaften zum ersten Lauf des 14. Oberlausitzpokals versammelt. mat1

Volkmar Lüppker vom Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Görlitz eröffnete den Wettkampf und erinnerte mit einer Schweigeminute an den kürzlich verstorbenen Kameraden Henry Kossack.

In den fünf Austragungsorten Groß Düben, Nochten, Trebendorf, Lauba und Dürrhennersdorf wird im Sommer um Bestleistungen gekämpft. Diesmal gingen neun Mannschaften an den Start: Halbendorf, Trebendorf (zwei Teams), Kiesdorf, Lauba, Groß Düben (zwei Teams), Dürrhennersdorf und Herwigsdorf. Die Frauen- und Männermannschaften hatten den Löschangriff sowie eine 100-Meter-Hindernisbahn zu absolvieren. "Wir als Gastgeber haben im Vorfeld trainiert, denn gewinnen möchte natürlich jeder. Für einen Sieg hat es nicht gereicht. Trotzdem ist es immer wichtig, sich mit anderen Kameraden zu messen", sagt Manuel Noack von der Feuerwehr Groß Düben. Die Veranstalter freuten sich über die Kameraden aus Halbendorf, die sich erstmals mit einer Mannschaft dieser Herausforderung stellten. "Von unseren Kameraden sind viele selbstständig und haben Familie. So ist es oft schwierig, Sonntag an diesen Wettkämpfen teilzunehmen. Doch diesmal haben wir es geschafft", sagt Olaf Hanusch (31), der seit zwölf Jahren im aktiven Feuerwehrdienst in Halbendorf tätig ist. "Für uns ist die Teilnahme der Sieg. Wir sind heute mit einer siebenköpfigen Mannschaft Ü 30 angetreten. Trainiert vorher haben wir nicht. Sportlichen Ehrgeiz haben wir mitgebracht und möchten auch nächstes Jahr wieder zu den Startern gehören", so Olaf Hanusch.

Die Ergebnisse: Löschangriff Männer: 1. Lauba; 2. Dürrhennersdorf; 3. Herwigsdorf, 4. Trebendorf 5. Kiesdorf, 6. Groß Düben, 7. Halbendorf. Löschangriff Frauen: 1. Trebendorf und 2. Groß Düben.

100-Meter-Hindernisbahn: 1. Arnold Kahl (Dürrhennersdorf); 2. Hans Storp (Groß Düben); 3. Tom Wartenberg (Nochten); 4. Tony Pohl; 5. Manuel Noack (beide Groß Düben); 6. Eric Mix (Dürrhennersdorf).