„Wo Pückler zu gärtnern begann“. Mit diesem Projekt gehört der Förderverein Adelspädagogium-Dannenberghaus Uhyst zu den Preisträgern im Wettbewerb „Ideen für den ländlichen Raum“. 70 Preisträger gibt es landesweit.

Für die Uhyster Protagonisten um Vereinschefin Johanna Gruner zahlt sich der Antrag mit 5000 Euro aus. Dieses Geld soll dem zweiten Schlossparkpicknick zugute kommen. Idee war und ist, diese Veranstaltung, die zur Tradition werden soll, wachsen zu lassen. Dafür haben die Vereinsmitglieder den 16. August 2020 ins Auge gefasst. Der Termin wurde festgezurrt, als von Corona keine Rede war. Doch genau der Termin ist jetzt das Problem. Großveranstaltungen sind deutschlandweit bis Ende August verboten. Doch was heißt groß? „Ich habe noch die Hoffnung, dass es bis dahin weitere Lockerungen gibt“, so Johanna Gruner. Im Minivorstand will sie sich dazu in den nächsten Tagen beraten. Denkbar ist auch eine Terminverschiebung auf Anfang September.

Pückler endeckt im Adelspädagogium seine Liebe zur Natur

Mit dem Titel ihres Projekts spielen die Uhyster auf ihre Geschichte an. Der spätere Landschaftsgestalter Pückler hat bei seiner Ausbildung im Adelspädagogium seine Liebe für alles Grüne und Blühende entdeckt.

Die eingereichten Beiträge zeigen eine Vielzahl von Ideen zur Gestaltung lebenswerter Gemeinden sowie kreative Konzepte zur Entwicklung des gemeinschaftlichen Lebens im ländlichen Raum, ist sich das Staatsministerium für Regionalentwicklung sicher. 362 Beiträge wurden beim Wettbewerb eingereicht. Dahinter stünden Initiativen vor Ort im ländlichen Raum, an denen sich tausende Menschen beteiligt und ihre Kreativität eingebracht haben.