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| 18:06 Uhr

Aufgeschnappt
Zeit für den Werbeblock

Das Wappen von Weißkeißel ist nun als Aufkleber zu haben.
Das Wappen von Weißkeißel ist nun als Aufkleber zu haben. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, hieß es am Donnerstag im Gemeinderat Weißkeißel. Diese hat der Bürgermeister übergeben.

In Zeiten, wo es um die üppigen Gemeindehaushalte nicht mehr so gut bestellt ist, kann man schon mal auf besondere Ideen verfallen. So gab es jüngst im Gemeinderat Boxberg den ersten Werbeblock. Stellvertretender Bürgermeister Hendrik Scholz (WV Boxberg) gab die gewünschten Infos aus der Verwaltung weiter. „Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und so mancher weiß noch nicht, was er seinen Liebsten schenken möchte“, wurde anmoderiert. Und gleich mit den notwendigen Tipps nachgelegt. „Wir wäre es mit einem Jahreskalender?“ Der kostet sechs Euro, ist in der Gemeindeverwaltung zu haben und zeigt unter anderem Fotomotive rund um den Bärwalder See. Empfohlen wurden zudem Karten für die Aufführungen im Theater im Ohr, für andere Veranstaltungen der Gemeinde beziehungsweise Gutscheine für Segelkurse.

Mit einem Dankeschön für die gute Zusammenarbeit beendete Weißkeißels Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) die letzte Ratssitzung des Jahres 2018. „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, sagte er und verteilte diese gleich. Die Räte freuten  sich über eine Neuheit: Erstmals gibt es Aufkleber und Pin mit dem Wappen von Weißkeißel. Es zeigt eine goldgelbe Erntegarbe, vier grüne Lindenblätter, die für das Sorbische und die vier Ortsteile stehen, sowie eine fünfendige Hirsch-Stange als Symbol für die Jagdtradition. Der Aufkleber ist für einen Euro, der Pin für drei Euro in der Gemeindeverwaltung zu haben. Für die Beschenkten ist das Tragen des Pins zumindest bei den Ratssitzungen künftig Pflicht. „Ansonsten gibt es keinen Einlass“, erklärt Lysk mit einem Schmunzeln.

Der Kromlauer Gemeinderat Jürgen Noack machte in der jüngsten Ratsrunde auf Fehler beim Einwilligungsformular zur Veröffentlichung von Altersjubiläen aufmerksam. Im Schreiben, das die Senioren ausgefüllt in der Verwaltung abgeben sollen, fehlt das Geburtsjahr. Nur Tag, Monat und Alter werden abgefragt. „Soll das jedes Mal ausgerechnet werden?“, so Jürgen Noack. Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) nahm die Nachfrage mit Humor. „Du bist ja künftig auch Betroffener“, so der Bürgermeister.

Stadtvereinschef Frank Schwarzkopf schätzt als Veranstalter ein, dass der Weihnachtsmarkt in Weißwasser auf dem Teluxgelände ein grandioser Erfolg war. Er schreibt: „Dutzende Menschen, die mich ansprachen, erinnerten mich mit ihren Worten und ihrem Lob an das Jahr 2005. Auch damals gab es im Vorfeld vor dem Tag der Sachsen in Weißwasser etliche kritische Stimmen, die es sich nicht vorstellen konnten, was man gemeinsam im generationsübergreifenden Miteinander zu erreichen vermag. Insofern erlebten wir Macher ein kleines Déjà-vu, das uns sehr bestärkt.“ (rw)

(rw)