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Wenn der Geschirrspüler zur Waschstraße wird

Die Mitglieder des Umweltausschusses hatte Gemeinderat Uwe Horbaschk in Gablenz auf ihre Schnelligkeit hin getestet. Kurzfristig hatte er den Ausschuss einberufen, um über die Begrünung der Dorfstraße zu beraten. ckx/rw

"Ich gelobe Besserung", sagte er mit einem Schmunzeln im Gemeinderat. Immerhin hatte er nun schon drei Wochen im Voraus den nächsten Sitzungstermin bekannt gegeben. Der ist am 4. April.

Wenn am 21. April im Rietschener Kino der Film "Power to Change - Die Energierebellion" gezeigt wird, sind auch die Gemeinderäte eingeladen. Darauf wies Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) im Technischen Ausschuss hin. "Die Vorführung ist für sie kostenlos, denn es geht ja um ein aktuelles Thema: Die Energiewende", erklärte er und fügte an: "Ich hoffe aber, der Film ist für sie nicht umsonst." Beides sei ja nicht das Gleiche.

Als sich jüngst die Feuerwehr Gablenz zur Jahreshauptversammlung zusammenfand, war Uwe Horbaschk als stellvertretender Bürgermeister nicht mit leeren Händen gekommen. Er überreicht dem Wehrleiter ein Kuvert. "Wir freuen uns sehr", lobte der stellvertretende Wehrleiter Philipp Noack. Horbaschk lächelte und sagte: "Guckt doch erst mal rein."

Mit dem Thema Klarstellungssatzung befasst sich der Gemeinderat Weißkeißel schon einige Zeit. Es geht dabei darum, den Außenbereich anzupassen. In der jüngsten Sitzung wollte Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos) wissen, wann denn nun mit einem Abschluss des Verfahrens zu rechnen sei. Bearbeiter Karsten Kliebisch von der Stadtverwaltung Weißwasser sprach daraufhin von fünf bis sechs Monaten. "Wetten werden angenommen", kommentierte Lysk.

Bei der Besprechung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt in Rietschen in Richtung Werda erklärte Gemeinderat und Planer Helmut Perk den Ausschussmitgliedern in Rietschen das Vorhaben. Dabei wollte Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) wissen, ob denn auch die Belange der anliegenden Bewohner und Gewerbetreibenden bedacht wurden. Und das wurden sie, entgegnete Helmut Perk. Er habe sich zu einem "Arbeitsgespräch" in die gastronomische Einrichtung gegenüber der Kirche begeben und über die künftige Absenkung der Bürgersteige für einen Parkplatz gesprochen. "Den Parkplatz muss der Betreiber jedoch selbst planen und errichten", so Perk.

In der Kita Spatzennest in Sagar freut man sich über eine tolle Kinderküche. Das Spielzeug aus Holz verfügt über Herd, Mikrowelle und Geschirrspüler und ist bei den Kindern sehr beliebt. Die Anschaffung hat der Förderverein der Kita dank vieler Spender ermöglicht. Beim Oma- und Opa-Tag hätten sich die Großeltern sehr großzügig gezeigt. Die Küche ziehe Jungen und Mädchen gleichermaßen an. So werde der Erzieher-Frühdienst immer mit einem "Frühstück" verwöhnt. Wenn die Begeisterung zum Kochen anhält, können sich die Eltern freuen… Übrigens haben die Jungs die Küche nicht nur fürs Kochen entdeckt. Beim Besuch der RUNDSCHAU vor Ort wurde ein Traktor im Geschirrspüler entdeckt. Eine neue Form der Waschstraße, wie praktisch.

Lehrer haben es einfach, zumindest nach der Darstellung von Harry Frischke, selbst Jahrzehnte Lehrer in Schleife und Trebendorf. Wieso? "Was der Lehrer nicht weiß, fragt er den Schüler", so Frischke bei der Vorstellung seines Buches "Eine Familiensaga in der Struga-Provinz.

Ein Dankeschön richtet Ulli Teichert, Ehrenpräsident des Stadtclubs 77, an das Schleifer Team des Sorbischen Kulturzentrums und von der Schlangenkrone, die die Jubiläumsfeier der Karnevalisten begleitet haben. "Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt." Es schmerze schon, dass man nicht mehr in Weißwasser feiern könnte. Aber damit habe man sich abgefunden, so Teichert.